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Psychologiestudium - so überprüfen Sie Ihre Eignung

Psychologie ist ein sehr beliebter Studiengang, für den sich häufig mehr Abiturienten bewerben als Studienplätze vorhanden sind. Zudem sind die einzelnen Teilbereiche des Fachs teilweise sehr anspruchsvoll. Wie können Sie daher herausfinden, ob Sie für ein Psychologiestudium geeignet sind?

Bei einem Psychologiestudium muss viel gelernt werden.
Bei einem Psychologiestudium muss viel gelernt werden. © Harald_Fischer / Pixelio

Das Psychologiestudium ist an manchen Universitäten eher naturwissenschaftlich ausgerichtet, dagegen ist das Fach an anderen Hochschulen mehr der Philosophie zugeordnet. Inhalte sind neben den Grundlagenfächern Wahrnehmungspsychologie, Bio- und Sozialpsychologie auch die Methodenlehre und Statistik.

Passt ein Psychologiestudium zu Ihren Interessen?

  • Psychologie beinhaltet im Hauptstudium oder Masterstudium meist die Vertiefungsrichtungen Pädagogische Psychologie, Klinische Psychologie und Arbeits- sowie Organisationspsychologie. Die pädagogische Richtung beinhaltet das Wissen um Lernprozesse, Informationsverarbeitung und psychologische Inhalte in Schule und Unterricht. Inhalte der Klinischen Psychologie sind psychische Störungen sowie deren Behandlungsmöglichkeiten.
  • Die Arbeits- sowie Organisationspsychologie beschäftigt sich letztlich mit der Anwendung psychologischer Konzepte auf wirtschaftliche Zusammenhänge. Hier geht es etwa um die psychologische Wirkung von Werbung oder Aspekte der Gestaltung von Arbeitsprozessen.
  • Auch wenn Sie sich für einen Schwerpunkt entscheiden, so werden Sie im Psychologiestudium ebenso Inhalte der anderen Fächer lernen müssen. Sie sollten daher zumindest ein gewisses Interesse für diese Disziplinen haben.
  • Zudem gehören an den meisten Universitäten eine Fremdsprache (meist Englisch) und das Absolvieren eines Nebenfachs zur Ordnung des Psychologiestudiums. Dabei kann es passieren, dass Sie sich auch mit Inhalten beschäftigen müssen, die in keinem direkten Zusammenhang mit dem Psychologiestudium stehen. Diese sollten Sie sich dennoch aneignen können.

Schwierigkeiten im Psychologiestudium

  • Vielen Studenten bereiten die Statistikinhalte im Psychologiestudium Probleme. Der Teilbereich Mathematik gehört an fast allen Universitäten zum Studium und beinhaltet die Komplexe Wahrscheinlichkeitsrechnung sowie Biostatistik, also die Auswertung von erhobenen Daten mit bestimmten Statistikprogrammen. Günstig ist es hier, wenn Sie auf dem Gymnasium bereits Statistikunterricht hatten und das Fach Mathematik nicht abgewählt haben.
  • Weiterhin ist auch die Methodenlehre meist ein unbeliebtes Fach im Psychologiestudium. Hier geht es darum, wie Daten erhoben werden, wie Versuche gestaltet werden sollen, Fragebogen aufgebaut sind oder Untersuchungen bei psychologischen Experimenten aufgebaut werden sollen. Dabei müssen viele Inhalte auswendig gelernt werden. Daher sollte es Ihnen auch leicht fallen, Dinge auswendig zu lernen.
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