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Prostatauntersuchungen - so bereiten Sie sich als Patient darauf vor

Prostataprobleme sind im Alter nicht ungewöhnlich.
Prostataprobleme sind im Alter nicht ungewöhnlich.
Für die meisten Männer ist es unangenehm, wenn Sie Probleme mit der Prostata bekommen. Aber Prostatauntersuchungen sind nicht schmerzhaft und können Ihnen helfen. Hier erfahren Sie einiges über die Prostatauntersuchungen und wie Sie sich als Patient verhalten können.

Diese Prostatauntersuchungen sind möglich

Wenn es um ihre Gesundheit geht, sind Männer meist zurückhaltend. Besonders bei Prostataproblemen gehen Männer nur selten schon zu Beginn der ersten Anzeichen für ein Prostataleiden zum Arzt. Wenn Sie auch unter Problemen mit Ihrer Prostata leiden, sollten Sie einen Urologen aufsuchen und die Möglichkeiten der Prostatauntersuchungen in Anspruch nehmen.

  • Bevor die körperlichen Untersuchungen beginnen, wird Ihr Arzt Ihnen Fragen stellen, die sich darauf beziehen, ob Sie Veränderungen beim Wasserlassen festgestellt haben.
  • Zu den Prostatauntersuchungen gehört die körperliche Untersuchung durch Ihren Urologen. Als Erstes wird Ihr Arzt Ihren Genitalbereich untersuchen und dabei Ihre Hoden abtasten. Diese Untersuchung ist nicht mit Schmerzen verbunden und muss Ihnen nicht peinlich sein.
  • Als Nächstes wird Ihr Urologe Ihre Prostata von innen abtasten. Hierfür wird er einen behandschuhten Finger durch den After in Ihren Enddarm einführen. Auch diese Untersuchung ist in der Regel schmerzfrei, wenn auch etwas unangenehm.
  • Durch eine Untersuchung Ihres Blutes kann Ihr Arzt feststellen ob Sie eine Prostataentzündung oder Harnleiterentzündung haben. Mit einem Bluttest kann auch Ihr PSA -Wert (Prostata spezifisches Antigen) bestimmt werden. Ist dieser erhöht, kann das ein Hinweis auf ein Prostatakarzinom sein.
  • Eine weitere Untersuchung beim Urologen kann ein Urintest sein, bei dem ebenfalls eine Entzündung der Harnblase, Harnleiter oder Ihrer Prostata festgestellt werden kann.
  • Eine Ultraschall-Untersuchung gibt Ihrem Arzt Aufschluss darüber, ob Ihre Prostata vergrößert ist.
  • Eine Harnröhrenspiegelung ist ebenfalls eine Untersuchung, mit der Ihr Urologe eine vergrößerte Prostata feststellen kann.

Außer der Harnröhrenspiegelung, die unter örtlicher Betäubung stattfindet, sind alle Prostatauntersuchungen nahezu schmerzfrei. Neben den genannten Prostatauntersuchungen kann Ihr Arzt bei einem Befund auch weitere Untersuchungen anordnen oder vornehmen.

So bereiten Sie sich als Patient vor

  • Ab Ihrem fünfundvierzigsten Lebensjahr sollten Sie zur Prostatavorsorgeuntersuchung gehen.
  • Die Blutuntersuchungen, den Urintest und die rectale Untersuchung sind Prostatauntersuchungen, die auch von Ihrem Hausarzt gemacht werden können.
  • Überwinden Sie Ihre Scheu und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Veränderungen beim Wasserlassen feststellen.
  • Eine besondere Vorbereitung brauchen Sie für die Prostatauntersuchungen nicht treffen.
  • Für eine Ultraschalluntersuchung kann es sein, das es erforderlich ist, dass Sie mit gefüllter Blase zur Untersuchung kommen. Fragen Sie vor den Prostatauntersuchungen Ihren Arzt ob Sie etwas Besonderes beachten sollten.
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