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Problemlos aufräumen - so macht es Kindergartenkindern Spaß

Das lästige Aufräumen beginnt bereits im Kindergartenalter. Die Kinder spielen und toben gerne, aber zum Aufräumen hinterher ist nicht mehr genug Lust da. Mit einigen Tricks können Sie die Kinder motivieren.

Die große Herausforderung des Aufräumens
Die große Herausforderung des Aufräumens

Kinder wollen sich und ihre Umgebung genau untersuchen und kennenlernen. Durch  Vorbilder lernen sie, dass aufräumen und Ordnung halten dazugehören. Sie werden nach und nach verstehen, dass das Spielen erst wieder Spaß macht, wenn Ordnung herrscht und die geliebten Spielzeuge rasch zu finden sind.

Motviation zum Aufräumen

  • Eine kleine Geschichte, um die Kinder zum Aufräumen zu bewegen, schafft rasch Abhilfe. "Was ist denn, wenn der Aufräumgeist kommt? Ich habe ihn schon einmal gesehen. Er schnappt Spielzeuge aus unordentlichen Zimmern und bringt sie erst wieder, wenn alles aufgeräumt ist!"
  • Kindergartenkinder glauben an den Weihnachtsmann, den Osterhasen und die Zahnfee. Wieso sollte es also keinen Aufräumgeist geben? Wichtig ist nur, dass Sie die Kinder immer wieder daran erinnern und selbst einmal zum Aufräumgeist werden, damit der Glaube gefestigt wird.
  • Kleine Kinder können nicht vollständig alleine aufräumen, aber Sie dürfen immer wieder dazu auffordern, dass der Laster nach dem Spielen ins Regal gehört und der Ball in das Sportfach. Nach und nach bekommen alle Spielzeuge einen festen Platz.
  • Beim Aufräumen helfen Sie natürlich, aber die Kinder dürfen mitmachen. Sagen Sie den Kindern, dass es mehr Spaß macht etwas Neues zu spielen, wenn alles geordnet und aufgeräumt ist.
  • Wenn es gut klappt, dürfen die Kinder aussuchen, was Sie mit Ihnen spielen. Klappt es mal nicht so gut, dann spielen Sie auch nicht mit.
  • Durch liebevolle Konsequenz und klare Ansagen werden Kinder lernen, dass sie durch ihr Verhalten leider auch mal den Kürzeren ziehen müssen.

Aufräumen kann Spaß machen, wenn Kinder den Sinn verstehen

  • Wer spielt schon gerne in einem Katastrophengebiet? Lassen Sie sture und bockige Kinder einfach mal spielen und alles in Unordnung verwandeln. Anschließend kümmern Sie sich nicht darum.
  • Wenn die Kinder dann wieder etwas mit Ihnen spielen möchten, dann willigen Sie ein. Nur leider treten Sie ganz aus Versehen auf die Ohren des Plüschhundes. Und der Arme muss ins Krankenhaus.
  • Erinnern Sie so die Kinder daran, dass es nicht passiert wäre, wenn alles an seinem Platz liegen würde.
  • Seien Sie dabei aber liebevoll, sodass die Kinder keinen Riesenschrecken bekommen. Sie sollen lernen, zu verstehen, damit das Handeln sich von allein mit Ihrer Hilfe entwickeln kann.
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