Probleme beim Einschlafen sind lästig. Es wäre so viel schöner, ausgeruht mit genug Schlaf aufzuwachen. So gehen Sie das Problem an:
- 07.12.2011 Dr. Kathrin Kiss-Elder
Gründe für Probleme beim Einschlafen aufspüren
- Versuchen Sie zuerst die Gründe für ein schlechtes Einschlafen aufzuspüren, Dann können Sie sich selbst helfen.
- Wann konnten Sie das letzte Mal bzw. die letzten Wochen wirklich gut einschlafen? Wie sah da Ihr Bett, Ihr Schlafzimmer, Ihr Tag aus? Wie viel Bewegung hatten Sie? Oft liegen in den Antworten auf diese Fragen auch schon die ersten Lösungen.
- Es sind oft mehrere Gründe miteinander vernetzt. Das bedeutet, dass es auch viele Möglichkeiten gibt, etwas gegen Ihre Probleme beim Einschlafen zu tun.
Wie Sie besser einschlafen
- Vielleicht ist Bewegungsmangel einer der Gründe für Ihre Probleme. Versuchen Sie sich täglich, am besten auch relativ kurz vor dem Einschlafen, zu bewegen. Oft bringt schon ein Spaziergang viel - Sie müssen sich nur dazu aufraffen.
- Möglicherweise spielen Sorgen eine Rolle. Sind Sie religiös, gewöhnen Sie sich ein Abendgebet (wieder) an. Für Nichtreligiöse ist ein Tagebuch oft eine gute Möglichkeit, sich von den drückensten Sorgen für die Nacht zu befreien.
- Versuchen Sie sich zu disziplinieren: Grübeln ist vor dem Einschlafen und in der Nacht verboten.
- Bekommen Sie genug Luft? Lüften Sie Ihr Schlafzimmer kurz und gut.
- Fühlen Sie sich in Ihrem Bett noch wohl? Vielleicht wird es Zeit, sich neue Bettwäsche oder eine neue Matratze anzuschaffen. Machen Sie es sich gemütlich.
- Wie viel sitzen Sie am Tag vor irgendwelchen (Fernseh- oder Computer-) Bildschirmen? Wenn Ihnen diese Zeit zu lange vorkommt, reduzieren Sie diese, denn zu viel Medienkonsum wühlt viele Menschen auf und verhindert das Einschlafen.
- Wenn Sie ihr Problem nicht selbst innerhalb von ein paar Wochen in den Griff kriegen, suchen Sie einen Arzt auf.