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Probleme beim Abstillen - so gehen Sie damit um

Wenn für Sie und Ihr Baby die Zeit gekommen ist, in der Sie Abstillen möchten bringt das manchmal Probleme mit sich. Hier finden Sie einige Anregungen, wie Sie mit Problemen beim Abstillen umgehen und wie es für Sie und Ihr Kind gut klappen kann.

Gewöhnen Sie Babys an den Löffel.
Gewöhnen Sie Babys an den Löffel.

Was Sie benötigen:

  • Geduld
  • Zeit
  • Schnabeltasse
  • kleiner Plastiklöffel
  • Fencheltee
  • stilles Wasser
  • Pfefferminztee
  • Salbeitee
  • Milchpumpe
  • Kühlelement

Wie Sie am besten Abstillen können

Den idealen Zeitpunkt zum Abstillen Ihres Babys gibt es nicht. Oft findet Ihr Kind oder Sie als Mutter den Zeitpunkt selber, an dem Ihrem Kind die Muttermilch nicht mehr ausreicht oder Sie wieder etwas mehr Freiheit haben möchten.

  • Ab dem sechsten Lebensmonat Ihres Kindes ist es sinnvoll, langsam mit dem Abstillen zu beginnen. Denn nun braucht Ihr Baby mehr Nährstoffe. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie beginnen, Ihr Baby langsam an den Löffel zu gewöhnen.
  • Beginnen Sie beim Abstillen damit, erst einmal eine Stillmahlzeit durch einen Brei zu ersetzen. Lassen Sie sich und Ihrem Kind genügend Zeit, so können Sie am besten Probleme beim Abstillen vermeiden.
  • Beim Abstillen sollten Sie Ihrem Kind etwa drei bis vier Wochen Zeit lassen, ehe Sie die nächste Stillmahlzeit durch Brei ersetzen. Wobei das nur ein Richtwert ist. Wenn Sie merken, dass Ihr Baby länger braucht, um sich von der Brust zu entwöhnen, ist das genauso in Ordnung, als wenn es schneller nach einer weiteren Mahlzeit vom Löffel verlangt.
  • Parallel zum Abstillen können Sie beginnen, den Flüssigkeitsbedarf Ihres Babys mit stillem Wasser oder ungesüßtem Fencheltee zu decken. Hierzu benutzen Sie am besten eine Babyflasche, wenn Ihr Kind zum Zeitpunkt des Abstillens jünger als sechs bis sieben Monate ist. Wenn Ihr Kind gut greifen kann, können Sie ihm eine Babyschnabeltasse anbieten.
  • Ersetzen Sie nicht gleich eine komplette Stillmahlzeit durch Brei oder, wenn Ihr Kind schon älter ist, durch Obst oder Kartoffeln und Gemüse mit magerem Fleisch.
  • Beginnen Sie, wenn Sie abstillen möchten, damit, Ihrem Kind vor dem Stillen erst ein paar Löffelchen Beikost anzubieten. Lassen Sie Ihr Kind danach an der Brust satt werden. So entwöhnt sich Ihr Kind - langsam aber sicher - von der Brust ab.

So gehen Sie mit Problemen um

  • Das häufigste Problem beim Abstillen ist ein Milchstau. Ihre Brust spannt, ist verhärtet, schmerzt und ist heiß. Das Anlegen Ihres Babys an die Brust kann sehr schmerzhaft sein.
  • Besonders wenn Sie zu abrupt abstillen, kommt es häufig zu Problemen mit Milchstau. Deshalb ist es für Mutter und Kind gleichermaßen wichtig, sich beim Abstillen genügend Zeit zu lassen.
  • Sie können das Abstillen unterstützen, indem Sie bis zu vier Tassen Pfefferminztee oder Salbeitee trinken. Der Tee wirkt sich auf Ihre Milchproduktion aus.
  • Wenn Sie abstillen möchten, jedoch sehr viel Muttermilch haben, sollten Sie die Milch mit einer Milchpumpe abpumpen, um einen Milchstau zu vermeiden. Aber Sie sollten immer nur so viel Milch abpumpen oder ausstreichen, bis der Druck in der Brust nachlässt. So wird nach und nach weniger Milch von Ihrem Körper gebildet.
  • Während der Zeit des Abstillens sollten Sie einen straff sitzenden BH tragen und die Brust mit Kühlelementen kühlen. Beim Kühlen sollten Sie darauf achten, dass das Kühlelement nicht direkt auf der Haut liegt.
  • Ist beim Abstillen ein Milchstau aufgetreten, sollten Sie neben dem Ausstreichen oder Abpumpen der Brust auch Quarkwickel einsetzten. Streichen Sie eine ordentliche Menge Quark aus dem Kühlschrank auf ein Baumwolltuch, das Sie dann um die Brust legen. Wechseln Sie den Wickel, wenn er warm geworden ist.
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