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Preiselastizität der Nachfrage berechnen - so geht's

Die Preiselastizität der Nachfrage gibt an, wie sich die Nachfragemenge eines Produktes im Falle einer Erhöhung oder Senkung des Preises verändert. Im Marketingbereich dient das Berechnen der Preiselastizität der Nachfrage vor allem einer Einschätzung des Kaufverhaltens der Kunden verbunden mit einer strategischen Preisgestaltung.

Preissenkungen beeinflussen die Nachfrage.
Preissenkungen beeinflussen die Nachfrage. © Gerd Altmann_photoshopgraphics.com / Pixelio

Preiselastizität der Nachfrage bei Preissenkungen

Um die Preiselastizität der Nachfrage bei einer Senkung des Preises zu berechnen, müssen Sie zunächst die Veränderung des Absatzes sowie die Preissenkung in Prozent umrechnen.

  1. Ziehen Sie alte Absatzmenge von der neuen Absatzmenge ab und teilen Sie diesen Wert anschleißend durch die alte Absatzmenge, um die prozentuale Absatzsteigerung zur Berechnung der Preiselastizität der Nachfrage zu erhalten.
  2. Ziehen Sie nun in der gleichen Weise den alten Preis des jeweiligen Produktes vom neuen Preis ab und teilen Sie diesen Wert wiederum durch den alten Preis, um die prozentuale Preissenkung zu berechnen. 
  3. Die Preiselastizität der Nachfrage können Sie nun ganz einfach berechnen, indem Sie die prozentuale Absatzsteigerung durch die prozentuale Preissenkung dividieren.

So berechnen Sie den Wert bei Preiserhöhungen

Um die Preiselastizität der Nachfrage bei einer Erhöhung des Preises und sinkender Nachfrage zu berechnen, müssen Sie in ähnlicher Weise wie oben vorgehen:

  1. Berechnen Sie zuerst den prozentualen Absatzrückgang, indem Sie die alte Absatzmenge von der neuen Absatzmenge abziehen und das Ergebnis durch den Wert der alten Absatzmenge dividieren.
  2. Um die Preiselastizität der Nachfrage zu berechnen, müssen Sie nun auch die prozentuale Preiserhöhung herausfinden, indem Sie entsprechend den alten Preis vom neuen Preis abziehen und das Ergebnis durch den alten Preis teilen.
  3. Wenn Sie nun den prozentualen Absatzrückgang durch die prozentuale Preissteigerung dividieren, erhalten Sie die Preiselastizität der Nachfrage. 

Das Ergebnis der beiden Rechnungen stellt den sogenannten Elastizitätskoeffizienten dar, mit dem sich die Preiselastizität der Nachfrage angeben lässt. Dieser ist in der Regel negativ, da eine Preiserhöhung meistens zu einem Absatzrückgang führt, während eine Preissenkung meist einen höheren Absatz zur Folge hat und beim Berechnen somit immer einer der beiden Dividenden ein negatives Vorzeichen hat.

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