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Praxisbesuch Altenpflege - so gelingt die Abschlussprüfung

Wenn Sie eine Ausbildung in der Altenpflege absolvieren, werden Sie zur Abschlussprüfung einen Praxisbesucher eines Prüfers erhalten, der ein wichtiger Bestandteil zum Bestehen Ihres Examens ist. Hierbei müssen Sie einige wichtige Dinge beachten.

So gelingt der Praxisbesuch in der Abschlussprüfung.
So gelingt der Praxisbesuch in der Abschlussprüfung.

Der Praxisbesuch im Heim ist bei den meisten angehenden Altenpflegekräften oft gefürchtet. Dennoch müssen Sie keine Angst haben, wenn Sie wissen, auf was Sie alles achten sollten und was besonders wichtig ist.

Die AEDL's in der Altenpflege - darauf sollten Sie achten

  • Die AEDL's ist eine Abkürzung und steht für "die Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens". In der Altenpflege ist es besonders wichtig, dass Sie hierbei einen Plan erstellen, um besonders gut auf die Bedürfnisse der Pflegeperson eingehen zu können.
  • Ziel dieses Planes und der Pflegetheorie ist, dass die Selbstständigkeit der Person so lange wie möglich erhalten bleiben kann. Die ist auch ein wesentlicher Punkt bei einem Praxisbesuch, dass Sie darauf besonders eingehen.
  • Diese Pflegetheorie beinhaltet 12 wesentliche Punkte, die sich wie folgt unterteilen: Ruhen und schlafen, hierbei wird erläutert, wie das Schlafverhalten der Pflegeperson ist. Weitere wesentliche Punkte der Aktivitäten verteilen sich auf: Bewegung, waschen und Kleidung, essen und trinken, Ausscheidungen, Regulierung der Körpertemperatur, atmen, für Sicherheit sorgen, Beschäftigung, Kommunikation, den Sinn finden, sich als Mann/Frau fühlen.

Der Praxisbesuch in der Abschlussprüfung - so ist der Ablauf

  • Der Praxisbesuch in der Altenpflegeprüfung hat meist denselben Ablauf und dauert meist 60-90 Minuten. Bereiten Sie vorab bereits einen Pflegeplan für die Pflegeperson, die Sie für die Abschlussprüfung ausgewählt haben, und gliedern Sie die AEDL's ebenso sorgfältig. Die Pflegetheorie der AEDL's ist ein wichtiger Punkt der Prüfung.
  • Sobald der Prüfer da ist, stellen Sie zuerst einmal die Station vor und dann die Pflegeperson. Dies können Sie anhand eines Pflegeplanes, den Sie erstellt haben, durchführen.
  • Erzählen Sie alles über die Biographie, die Krankheiten und den momentanen Zustand, ebenso über die Medikamente und Ihre Pflegeplanung. Bei der Planung sollten Sie besonders darauf eingehen, wo der Patient seine Defizite hat.
  • Beim Praxisbesuch ist es besonders wichtig, dass Sie stets Kontakt zum Bewohner aufnehmen und mit ihm sprechen. Zudem sollten Sie erläutern, wie vorhandene Ressourcen optimal genutzt werden können.
  • Je nach Bedarf der jeweiligen Pflegeperson, werden nun praktische Tätigkeiten verrichtet, wie etwa Waschung, Medikamentenvergabe oder Essen eingeben.

Der Praxisbesuch der Altenpflegeprüfung wird bestimmt weniger schlimm, als Sie zuerst gedacht haben.

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