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Praktikum beim Anwalt machen - so geht's

In einem Praktikum beim Anwalt werden Sie mit dem wahren Leben konfrontiert. Sie erleben spannende Tage. Voraussetzung sollte sein, dass Sie Ihre Eignung prüfen und wissen, welche Art von Arbeit auf Sie wartet.

Mit einem Praktikum aufs Leben vorbereiten
Mit einem Praktikum aufs Leben vorbereiten © Gerd_Altmann_clker.com-ocal / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • gute Deutschkenntnisse
  • gepflegtes Erscheinungsbild
  • Interesse an juristischer Arbeit

Ein Praktikum bei einem Anwalt zeigt Ihnen, wie das Leben wirklich ist. Wenn Sie bislang nur die Schule besucht haben, dürfte Ihre Vorstellung von der Lebenswirklichkeit beschränkt sein. In einem Anwaltsbüro werden Sie mit menschlichen Schicksalen, zwischenmenschlichen Streitigkeiten und vielerlei Emotionen konfrontiert. Möchten Sie später bei einem Anwalt arbeiten, sollten Sie sich klar werden, ob und inwieweit Sie für diese Tätigkeit geeignet sind.

Praktikum ist immer eine persönliche Chance

  • Sehen Sie ein Praktikum immer als eine Chance, Einblick in Lebensbereiche zu bekommen, die Ihnen ansonsten verschlossen bleiben. Auch wenn Sie für Ihre Tätigkeit nicht bezahlt werden, sollten Sie ein Praktikum bei einem Anwalt als wesentlichen immateriellen Vorteil sehen, der Ihre Lebenserfahrung bereichert.
  • Gut ist, wenn Sie für die Tätigkeit bei einem Anwalt persönlich geeignet sind. Sie können sich sicher vorstellen, dass in solchen Büros unglaublich viel Schreibarbeit anfällt. Vorteilhaft sind gute Deutschkenntnisse, eine brauchbare Allgemeinbildung, ein gepflegtes Erscheinungsbild und gute Manieren. PC-Kenntnisse sind mindestens vorteilhaft.
  • Um einen Platz für ein Praktikum bei einem Anwalt zu bekommen, sollten Sie sich nicht scheuen, bei einem Anwalt persönlich anzurufen und fragen, ob er einen Praktikumsplatz anbietet. Noch vorteilhafter ist, wenn Sie persönlich beim Anwalt vorbeigehen und sich dort vorstellen. Kündigen Sie Ihr Interesse telefonisch an und fragen Sie, wann Ihr Besuch zeitlich genehm wäre.
  • Sie können auch bei der Rechtsanwaltskammer oder dem Anwaltsverein (Sitz ist meist in der Landeshauptstadt) anrufen und fragen, ob ein Anwalt in Ihrer Nähe einen Praktikumsplatz anbietet.

Achten Sie auf Ihr Erscheinungsbild

  • Bedenken Sie, dass Ihr persönliches Erscheinungsbild und Ihr Auftreten Ihre Persönlichkeit prägen und mithin darüber entscheiden, ob Sie auf Sympathie treffen. Selbstverständlich sollten Sie Ihr Interesse an einem Praktikum gerade bei einem Anwalt glaubhaft begründen können.
  • Bedenken Sie, dass ein erfolgreich absolviertes Praktikum bei einem Anwalt die Tür für eine erfolgreiche Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Anwaltsgehilfe oder als Rechtsreferendar öffnen kann.

Diese Tätigkeiten dürfen Sie beim Anwaltspraktikum erwarten

  • Ihre Tätigkeit in einem Praktikum bei einem Anwalt wird regelmäßig darin bestehen, dass Sie Schriftstücke in die richtigen Akten einsortieren, sich in einzelne Akten einlesen dürfen, Gerichtsurteile recherchieren, den Anwalt zu Gerichtsverhandlungen begleiten und bei Besprechungen mit Mandanten zugegen sind.
  • Je größer Ihr Engagement ist, umso mehr dürfen Sie erwarten, dass der Anwalt Sie in seinen Arbeitsalltag einbezieht.
  • Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen und sich die Dinge erklären zu lassen. Gehen Sie davon aus, dass es selbstverständlich ist, dass Sie sich in Rechtsfragen nicht auskennen und jede Frage es wert ist, gestellt zu werden.
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