Die prästationäre Aufnahme ist vor einer Krankenhausbehandlung sehr wichtig. Vor allen Dingen, wenn am nächsten Tag eine Operation anliegt. Die Ärzte müssen einige Dinge vorab wissen.
- 27.01.2012 Iris Gödecker
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
Die prästationäre Aufnahme ist sehr wichtig
- In den 1990er Jahren wurden die stationären Aufenthalte verändert, um Kosten zu sparen. Eingeführt hat es das Gesundheitsministerium: die prästationäre Aufnahme.
- Es sollten nicht nur Kosten, sondern auch Betten eingespart werden, damit für Notfälle, wenn möglich, immer etwas frei ist.
- Alle notwendigen Untersuchungen, die beispielsweise vor einer Operation wichtig sind, werden am Vortag ambulant durchgeführt.
- Das ist in der Regel besser für den Patienten, damit er die Nacht vor dem Krankenhausaufenthalt noch zu Hause in seinem eigenen Bett verbringen kann.
- Das gilt auch für die Nachbehandlung einer Operation. So verkürzt sich der stationäre Aufenthalt.
- Die Krankenkasse zahlt selbstverständlich die prästationäre Aufnahme als auch die nachstationäre Behandlung gesondert.
Das kann auf Sie zukommen
- Wenn Sie zum Beispiel operiert werden sollen, sind zur Vorbereitung bestimmte Untersuchungen notwendig. Diese werden in der prästationären Aufnahme durchgeführt.
- Wichtig sind zum Beispiel ein großes Blutbild, ein EKG und Röntgenaufnahmen der Lunge.
- Auch der Anästhesist wird mit Ihnen sprechen, damit er bei eventuellen Vorerkrankungen und Allergien die Narkose entsprechend einleiten kann.
- Möglich ist es, dass Sie innerhalb von fünf Tagen vor der stationären Aufnahme den Krankenhausarzt besuchen können.
- Manchmal reicht schon ein ganzer Tag aus. Es kommt immer darauf an, wie die Termine in einem Krankenhaus koordiniert werden. Manche Kliniken sind so gut organisiert, dass die prästationäre Aufnahme circa fünf bis sechs Stunden Zeit in Anspruch nimmt.
- Je nachdem, wie groß die Klinik ist, kann es etwas zur Verzögerung kommen, falls beispielsweise die Fachabteilung Röntgen viele Notfälle hatte.