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Postsparbuch auflösen - so geht's

Wer noch im Besitz eines alten Postsparbuches ist, macht sich vielleicht Sorgen, ob das Guthaben verfallen ist. Wie Sie Ihr Geld abheben und das Sparbuch auflösen, lesen Sie hier.

Manchmal wäre ein Sparschwein sinnvoller.
Manchmal wäre ein Sparschwein sinnvoller.

Früher war das gute alte Postsparbuch eine praktische Sache, denn damit konnte man im Ausland Geld abheben und sogar auch am Samstag direkt bei der Post Zugang zu Barem haben. Damals gab es noch keine Geldautomaten und somit war das Postsparbuch für viele unverzichtbar. Aber seither hat sich viel geändert und nun wissen viele Besitzer eines alten Postsparbuches nicht mehr, ob das denn überhaupt noch gültig ist und auch, wie man das Buch auflösen soll. Lesen Sie hier, was Sie dabei beachten müssen.

So können Sie Ihr altes Postsparbuch auflösen

  1. Gehen Sie zu Ihrer nächstgelegenen Postfiliale und erkundigen Sie sich, ob diese die Berechtigung hat, über einen Postbank-Schalter die Sparbuchauflösung vorzunehmen.
  2. Falls dies nicht möglich ist, müssen Sie sich an die die nächstgelegene größere Postfiliale wenden und dort das Auflösen beantragen.
  3. Nehmen Sie gegebenenfalls einen Personalausweis mit.
  4. Eine Vollmacht brauchen Sie, wenn das Postsparbuch, das Sie auflösen möchten, nicht auf Ihren Namen lautet.

Dies sollten Sie bei der Auflösung des Postsparbuches beachten

  • Seit Beginn des Jahres 2008 hat die Postbank Gebühren eingeführt, wenn ein Sparkonto mit einem geringeren Betrag als 60 Euro nicht mehr aktiv benutzt wird.
  • Diese Gebühren betragen 1 Euro pro Monat, also jährlich 12 Euro.
  • Von Ihrem Guthaben werden diese Gebühren voraussichtlich abgezogen, wenn Sie Ihr Postsparbuch auflösen möchten.
  • Erkundigen Sie sich über eine entsprechende Kulanz-Lösung bei Ihrer Postbank oder bei Ihrer Postfiliale, wenn Sie Ihr Postsparbuch zum Auflösen hinbringen, vielleicht wird man sich Ihnen entgegenkommend erweisen.
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