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Postkorbaufgaben im Assessment-Center meistern

Der Begriff "Assessment-Center" stammt ursprünglich aus Amerika. Er kennzeichnet ein Auswahlverfahren, welches künftige Führungskräfte durchlaufen müssen, um sich für die anstehenden Aufgaben zu qualifizieren. Heute wird das Assessment-Center auch im gewöhnlichen Bewerbungsverfahren gern genutzt. Postkorbaufgaben gehören dabei zum Standard. Aber auch Ihnen kann es gelingen, diese gut zu meistern.

Postkorbaufgaben testen, ob der Bewerber passt.
Postkorbaufgaben testen, ob der Bewerber passt. © berwis / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Entscheidungsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Organisationstalent
  • analytisches Geschick

Postkorbaufgaben testen Ihre Entscheidungsfreudigkeit

  • Die Übung heißt "Postkorbaufgaben", weil Sie einen Postkorb voller Aufgaben bekommen, mit denen Sie in den folgenden Minuten fertig werden müssen.
  • Es soll dazu dienen, Ihre Entscheidungsfähigkeit und ihr Organisationstalent zu testen. Außerdem sagt diese Übung viel über das Verantwortungsbewusstsein aus.
  • Postkorbaufgaben zeigen, ob Sie in der Lage sind, mit komplexen Situationen angemessen umzugehen, wenn zudem die Zeit knapp ist
  • Brechen Sie auf keinen Fall in Panik aus, sondern erledigen Sie ruhig eines nach dem anderen.
  • Sehr beliebt sind auch Unterbrechungen während der Übung. So kann es vorkommen, dass das Telefon klingelt oder jemand mit einer wichtigen Angelegenheit ins Zimmer platzt.
  • Während der typischen Postkorbaufgaben müssen Sie sich in die Lage einer Person versetzen, die gerade von einer Dienstreise zurückkommt und nur wenig Zeit hat, bis die nächste Reise losgeht. In dieser kurzen Zeit gilt es, sowohl berufliche als auch private Probleme optimal zu koordinieren.

 Mit Aufgabenstapeln Prioritäten setzen

  1. Sie haben Ihren Postkorb erhalten und eine Stunde Zeit, die Postkorbaufgaben zu erledigen.
  2. Lesen Sie sich trotz Zeitdruck alles ordentlich durch.
  3. Bereits während des Lesens der Postkorbaufgaben können Sie mit dem Sortieren beginnen. Dabei gehen Sie nach folgendem Schema vor: Was ist äußerst wichtig und muss gleich erledigt werden? Was kann an andere fähige Personen delegiert werden? Was kann warten? Unterteilen Sie die Aufgaben außerdem in geschäftlich und privat. Bedenken Sie bei allem die Konsequenzen, welche sich aus Verschiebung oder Delegation ergeben könnten.
  4. Während des Sortierens von Postkorbaufgaben sollten Sie sich mit Klebezetteln Notizen zu den Aufgaben machen.
  5. Aufgaben, die delegiert werden, sollten direkt  mit Notizen für die weiterbearbeitende Person versehen werden.
  6. Aufgaben, die liegen bleiben, werden, bis Sie Zeit zur Bearbeitung haben, ebenfalls mit Notizen versehen.
  7. Bilden Sie Stapel.
  8. Stellen Sie einen Zeitplan auf, was Sie wann und wie erledigen möchten. Der Zeitplan kann auch als Prioritätenliste gesehen werden.
  9. Der Zeitplan und die sortierten Stapel geben dem Arbeitgeber schließlich Aufschluss über Ihre Qualifikation für den Job.
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