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Positronik leicht erklärt

Positronik ist ein Begriff, der wissenschaftlich leicht erklärt werden kann, ein Wissenschaftler würde es einfach als "Unfug" bezeichnen, denn es ist ein Begriff aus der Sci-Fi-Literatur. Folgendes müssen Sie sich unter Positronik vorstellen.

Positronik ist Fiktion mit technologischem Hintergrund.
Positronik ist Fiktion mit technologischem Hintergrund. © TiM_Caspary / Pixelio

Herkunft der Positronik

  • Der Begriff positronisches Gehirn, was auf Positronik beruht, geht auf den Autor Isaac Asimov (2. Januar 1920-6. April 1992) zurück. Er war  Biochemiker, Sachbuchautor und Science-Fiction-Schriftsteller. Sie können also davon ausgehen, dass es einen Zusammenhang zu echter Technologie gibt, die aber Sci-Fi-mäßig verfremdet wurde.
  • Erstmals wurde der Begriff "positronisch" in der Kurzgeschichte "Reason" im Jahr 1941 erwähnt. Seitdem zieht sich der Begriff durch die gesamte Sci-Fi-Scene. Da Asimov auch wissenschaftlicher Berater bei dem ersten Star Trek Film 1979 war, floss der Begriff der Positronik auch in diese Serie ein. Sie erinnern sich sicher an Data, der ein positronisches Gehirn hatte.
  • Roboter wurden meistens als seelenlos und gewissenlos dargestellt, die meisten Sci-Fi-Geschichten liefen nach dem Muster ab, dass  Menschen Roboter schaffen, die dann die Menschen vernichten. Roboter, die mit elektronischen Gehirnen ausgestattet waren. Asimov schuf in den Romanen das Gegenteil, positive Roboter, die ein positronisches Gehirn hatten.
  • Sie sollten Positronik also als positive Elektronik beschreiben. Sicher hat auch die Entdeckung der Existenz von Positronen, also positiv geladenen Elektronen, im Jahr 1928 etwas mit der Vorstellung zu tun, dass Roboter bzw. Technologien, die, statt auf negativen Elektronen zu basieren, positive Positronen nutzen, nur gut sein können.

Positronik und Robotik sind also reine Fantasie mit wissenschaftlichem Hintergrund

Objektiv zu sein, ist in einigen Situationen sehr vorteilhaft. Vor allem beim Bewerten …

Positronische Robotik leicht erklärt

Erwähnen Sie grundsätzlich, dass es keine echte Technologie gibt, die auf Positronik basiert, dass der Begriff eindeutig nur der Sci-Fi-Szene angehört.

  • Sie sollten auf jeden Fall auch davon sprechen, dass es tatsächlich positive Elektronen gibt, die als Positronen bezeichnet werden. Sicher kann sich fast jeder etwas unter Elektronik vorstellen. Grob erklärt können Sie von denkenden Maschinen, die auf Elektronenbewegungen basieren, sprechen. Positronik können Sie dann analog dazu als "Denken mit Positronen" erklären.
  • Weisen Sie darauf hin, dass hinter dem Begriff Positronik eine bestimmte Philosophie und Ethik steckt. So wurden im Rahmen der Positronik von Asimov die drei Gesetze der Robotik (1942) aufgestellt. Im ersten Gesetz geht es darum, dass ein Roboter keine Menschen verletzen darf, auch nicht durch Untätigkeit diesem Schaden darf, im zweiten darum, dass der Roboter dem Menschen gehorchen muss, es sei denn, er verletzt damit das 1. Gesetz und im dritten Gesetz heißt es, dass der Roboter sich selbst schützen muss, es sei denn, er verstößt damit gegen das 1. oder 2. Gesetz.
  • In dem Zusammenhang sollten Sie auch den historischen Kontext erwähnen, denn zu dieser Zeit gab es die ersten Ideen, die tatsächlich existierende Elektronik gegen Menschen einzusetzen, was mit der Positronik nicht möglich sein kann.
  • Ganz einfach können Sie Positronik erklären, indem Sie den Film "Der zweihundert Jahre Mann" zeigen, in dem recht eindrücklich die Lebensgeschichte des Roboters Andrew Martin gezeigt wird, der natürlich ein Gehirn hat, das die Positronik nutzt.

Da Positronik nichts weiter als eine Fantasie von Asimov ist, gibt es keine technischen Details zu erklären. Alles, was mit Elektronik möglich ist, Computer, Roboter, Maschinensteuerungen und vieles mehr, ist auch mit der Positronik möglich, nur dass diese niemals negative Auswirkungen auf den Menschen haben kann. So einfach können Sie den Begriff auch erklären.

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