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Positive Schwächen - so überzeugen Sie beim Vorstellungsgespräch

Bei einem Vorstellungsgespräch nennt jeder Bewerber auch seine Schwächen. Doch warum ist das so und wie stellt man seine Schwächen positiv dar? Folgend lesen Sie, wie Sie aus Ihren Schwachstellen positive Schwächen machen.

Arbeitgeber fragen oft nach Schwächen.
Arbeitgeber fragen oft nach Schwächen. © Gerd Altmann_AllSilhouettes.com / Pixelio

Sie sind zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen und wissen nicht, was auf Sie zu kommt? Eine der Fragen wird sicher nach Ihren Schwächen sein. Folgend lesen Sie, wie Sie damit umgehen.

Warum Schwächen beim Bewerbungsgespräch nennen?

  • Sicher sehen Sie nicht den Sinn darin, warum Sie Ihre Schwächen in einem Bewerbungsgespräch nennen sollen. Doch dies hat zwei Gründe. Zum einen sollen Sie Ihrem (hoffentlich) zukünftigen Chef damit zeigen, dass Sie offen reflektieren können.
  • Zum anderen möchte Ihr Chef dadurch sehen, ob Sie auch Schwächen und Schwachpunkte zugeben können oder ob Sie nur Ihre positiven Seiten hervorheben möchten. Wollen Sie sich durchweg positiv darstellen, wirkt dies falsch und unehrlich.

Was sind positive Schwachstellen?

  • Schwächen müssen nicht immer negativ sein. Es gibt auch positive Schwächen, die Sie vor Ihrem Chef durchaus anmerken dürfen. Positive Schwächen sind also die Schwächen, die auf den ersten Blick negativ klingen, jedoch einen positiven Effekt auf Ihre Arbeit haben können.
  • Ein Beispiel für eine positive Schwäche wäre, zu selbstkritisch zu sein. 

Wie setzt man positive Schwächen beim Vorstellungsgespräch ein?

  • Eine positive Schwäche ist also, zu selbstkritisch zu sein. Doch wieso ist das so? Selbstkritik ist in erster Linie etwas, das so klingt, als würden Sie oft an sich selber zweifeln. Doch überlegen Sie mal. Könnte Ihr zukünftiger Chef darin nicht auch Ihren Ehrgeiz sehen? Schließlich versuchen Sie, alles richtig zu machen.
  • Eine weitere positive Schwäche, die Sie in einem Vorstellungsgespräch gut hervorheben können, ist Perfektionismus. Sie können erklären, dass dies Ihre Schwäche ist, da Sie versuchen, immer alles richtig zu machen, und dabei manchmal zu verbissen sind.
  • Ungeduld ist ebenfalls eine Schwäche, die sowohl positiv als auch negativ gewertet werden kann.
  • Wenn Sie beispielsweise Probleme damit haben, "nein" zu sagen, dann können Sie dies als Schwäche nennen. Der Arbeitgeber wird dies jedoch so werten, dass Sie hilfsbereit sind.

Überlegen Sie sich also gut, welche Schwächen von sich Sie so präsentieren können, dass ie ebenfalls positiv gedeutet werden können. Dann klappt das Vorstellungsgespräch bestimmt.

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