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Polizeihauptmeister werden - so geht's

Als Polizeihauptmeister übernehmen Sie Führungsaufgaben bei der Schutzpolizei. Hierfür benötigen Sie zunächst einmal die Grundausbildung bei der Polizei, die Sie mit einer möglichst guten Note abschließen sollten. Bei guten Leistungen können Sie dann zunächst zum Polizeiobermeister und dann zum Polizeihauptmeister befördert werden.

Polizeihauptmeister sind Beamte im mittleren Dienst.
Polizeihauptmeister sind Beamte im mittleren Dienst. © Arno Bachert / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten

Um später zum Polizeihauptmeister befördert zu werden, brauchen Sie zunächst einmal eine Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten im mittleren Dienst. In diesem Bereich sind Sie bei der Schutzpolizei, also im Wach- und Streifendienst tätig. Sie kontrollieren den Verkehr, werden bei Unfällen und Streitigkeiten zwischen Menschen herbeigerufen und sind für die Bürger Ansprechpartner auf der Wache, wo Sie auch Anzeigen aufnehmen.

Ihre Ausbildung bei der Polizei

  • Für eine Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten im mittleren Dienst benötigen Sie einen mittleren Bildungsabschluss oder einen Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung.
  • Darüber hinaus gibt es ein Mindest- und ein Höchstalter, das jedoch in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt ist. Erkundigen Sie sich deshalb am besten bei der Landespolizei Ihres Bundeslandes.
  • Wichtig für den Beruf des Polizisten sind eine gute Gesundheit und Fitness. Deshalb finden beim Auswahlverfahren eine ärztliche Untersuchung und ein Sporttest statt. Um den Sporttest zu bestehen, sollten Sie vorher trainieren, denn er ist nicht ganz einfach.
  • Neben der körperlichen Eignung müssen Sie aber auch ein gutes Allgemeinwissen, Konzentrationsfähigkeit und ein gutes Gedächtnis mitbringen. Bei der Auswahl geeigneter Bewerber findet daher auch ein schriftlicher Test statt.

Wenn Sie alle Tests bestanden haben, können Sie Ihre Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten beginnen, die je nach Bundesland zwei oder zweieinhalb Jahre dauert.

Die Beförderung zum Polizeihauptmeister

Nach dem erfolgreichen Abschluss Ihrer Berufsausbildung können Sie nach und nach immer weiter aufsteigen, bis Sie Ihr Ziel "Polizeihauptmeister" erreicht haben. Gute Karrierechancen haben Sie, wenn Sie Ihre Abschlussprüfung mit einer guten Note bestehen. Daneben spielen aber vor allem Ihre beruflichen Leistungen bei der Frage, ob und wann Sie befördert werden, eine große Rolle.

  • Während Ihrer Ausbildung sind Sie noch Polizeimeisteranwärter, mit bestandener Prüfung dürfen Sie sich dann Polizeimeister nennen und gehören zur Besoldungsgruppe A 7.
  • Die nächste Stufe ist der Polizeiobermeister, der schon häufig als Gruppenführer eingesetzt ist, ansonsten aber auch häufig als Sachbearbeiter tätig ist. Er wird nach der Besoldungsgruppe A 8 bezahlt.
  • Bei entsprechend guter Leistung werden Sie dann nach einiger Zeit zum Polizeihauptmeister befördert, übernehmen dann noch anspruchsvollere Aufgaben mit viel Verantwortung und bekommen dafür natürlich auch mehr Geld. Polizeihauptmeister werden nach der Besoldungsgruppe A 9 bezahlt.

Wenn Sie danach noch weiter aufsteigen möchten, wäre die nächste Stufe der Polizeikommissar, mit der Sie in den gehobenen Dienst wechseln.

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