- 22.11.2011 Enrico Brülke
Der erste Schritt vor dem Polieren des Autos
Nicht nur die Politur ist wichtig - auch sollten Sie vor dem Polieren Ihres Autos einige Schritte beachten. Hier finden Sie Tipps, was auf Ihrem Plan stehen sollte.
- Bevor Sie mit dem Gedanken spielen, Ihr Auto zu polieren, müssen Sie Ihr KFZ einer Grundreinigung unterziehen. Das teuerste Programm der Waschanlage ist dabei allerdings nicht das beste, da diverse Wachse und andere Zusätze das spätere Polieren nur behindern, statt es zu erleichtern. Ganz ohne Wäsche geht es nicht, da Dreckreste nicht nur die Optik verschlechtern, sondern auch Kratzer auf dem teuren Lack zurücklassen können.
- Entfernen Sie nach der großen Wäsche auch eventuell noch vorhandene Problemflecken, wie Baumharz, Teerspritzer oder Vogelkot. Der Lack sollte vor der Politur komplett sauber sein.
- Auch das Wetter ist nicht unwichtig. Im Winter macht eine komplette Politur nur bei bestem Wetter (und über 0°C) Sinn. Aber besonders vor und nach der lackschädlichen Winterzeit macht eine umfassende Fahrzeugreinigung mit Wachspolitur sehr viel Sinn.
- Planen Sie, wo sie Ihr Auto polieren möchten. Plätze in der Sonne sind denkbar ungeeignet. Hier trocknet die Politur zu schnell und das Polierergebnis wird schlechter, wie man es auch schon vom heimischen Fensterputzen kennt.
- Achten Sie bei Ihrer Politur darauf, dass Sie auch bei vorhandenen Kunststoffteilen verwendet werden kann, ohne Schäden zu hinterlassen.
So polieren Sie Ihr Auto ohne Kratzer
- Kontrollieren Sie als Erstes Ihren Autolack. Ist alles sauber? Sind auch einzelne Flecken sauber entfernt? Hierfür gibt es auch spezielle Lackreiniger im Fachhandel zu kaufen. Erst danach können Sie sich dem nächsten Schritt Ihrer Autopolitur zuwenden.
- Teilen Sie dann die Autofläche sinnvoll ein. Es macht für Sie keinen Sinn, das Auto komplett in einem Rutsch ohne Kratzer polieren zu wollen. So kommen Sie nur in Zeitstress und darunter leidet die Qualität. Sinnvoll ist es zum Beispiel, auf dem Dach zu beginnen und sich auf beiden Seiten Ihres Autos nach unten durchzuarbeiten. So sollten Sie zum Beispiel Motorhaube, dann Dach und zuletzt den hinteren Autobereich polieren. Danach können Sie sich in Ruhe um Kleinere Lackflächen kümmern.
- Verteilen Sie nun die flüssige Politur mit gleichmäßigen Kreisbewegungen und ohne zu starken Druck auf Ihren Lack. Um Unregelmäßigkeiten und Kratzer zu verhindern, empfiehlt es sich auch, die Politur mit einem sauberen Tuch oder Polierwatte zu verteilen. Vergessen Sie hierbei auch Öffnungen, wie den Spalt an Türen und Motorhaube, sowie Kofferraum nicht.
- Zuletzt können Sie nach einer kurzen Einwirkzeit Politurreste auf Ihrem Auto mit einem Mikrofasertuch oder einem neuen Stück Polierwatte in gleichmäßig kreisenden Bewegungen entfernen.
Genießen Sie den neuen Glanz Ihres Autos - ganz ohne Kratzer.