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Pocket-Bike: Vergaser - Funktion und Tipps zu den Einstellungen

Ein Pocket-Bike verzichtet meist zugunsten des Preises auf die letzten Raffinessen der Technik in Bezug auf die Gemischaufbereitung. Ein traditioneller Vergaser ist dort oft in Funktion, was er meist problemlos tut. Der Fahrer sollte aber wissen, wo Störungen auftreten können und wie man sie beheben kann. Dabei geht nichts kaputt, wenn man keinen Hammer benutzt.

Pocketbikes passen in die Tasche.
Pocketbikes passen in die Tasche. © Rudolpho_Duba / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Technisches Verständnis

Ein Pocket-Bike soll einfach und leicht sein

  • Fast jede Vervollkommnung einer mechanischen Funktion geht einher mit einem höheren Aufwand an Material und Gewicht. Deshalb sind hochgerüstete und komfortable Fahrzeuge immer auch unhandlich und schwer. Ein Vergaser anstelle einer Einspritzung ist dafür ein beredtes Beispiel.
  • Im Vergaser erfolgt nicht etwa eine Vergasung von Benzin, wie es der Name etwa suggeriert, sondern der Kraftstoff wird vom angesaugten Luftstrom vernebelt. Ein spezielles Kanalsystem stellt zum Starten ein angereichertes Gemisch bereit, und die Umstellung auf die Funktion "Fahrbetrieb" muss z.T. mit der Hand erfolgen.
  • Bei einer Störung im Vergaser lässt sich dieser mit wenigen Handgriffen vom Pocket-Bike trennen. Dann können Sie ihn auf einer sauberen Unterlage zerlegen und säubern. Die meisten Störungen entstehen durch Schmutz im Kraftstoff, der die winzigen Bohrungen in den Düsen verstopft.

Der Vergaser und seine Funktion  

  • Zunächst muss man das Benzin ein kleines Gehäuse füllen, in dem ein Schwimmer dafür sorgt, dass der Füllstand immer auf dem richtigen Niveau bleibt. Ein Ventil sperrt den Zufluss, wenn der Schwimmer stark genug nach oben drückt.
  • Jetzt befindet sich Benzin auf dem Level, der es gestattet, mit der Ansaugluft mitgerissen zu werden. Es tritt aus verschiedenen kleinen Bohrungen aus, die im Ansaugkanal liegen. Je stärker der Luftstrom ist, wenn Sie Ihr Pocket-Bike beschleunigen, desto mehr Benzin-Luftgemisch wird angesaugt.
  • Das Wort Vergaser hat wohl fast jeder schon mal gehört, aber nicht jeder weiß, welche …

  • Die Regelung für diesen Vorgang übernimmt ein Schieber oder eine Klappe, die den Querschnitt des Ansaugkanals verändern können. Bei Vollgas, also wenn der Motor volle Leistung bringen soll, ist die Drossel dann ganz geöffnet, während sie im Leerlauf fast geschlossen ist. 

Den Vergaser richtig einstellen

  1. Ein traditioneller Vergaser besitzt verschiedene Funktionen, die durch Einstellungen verändert werden können. Die Hauptdüse spielt hier die dominierende Rolle. Sie wird meist von einer konischen Nadel reguliert, die Sie auf mehrere Stufen hängen können. Wählen Sie durch Ausprobieren diejenige Stufe, die gute Fahrleistungen zeigt, ohne den Verbrauch auf ein zu hohes Niveau zu treiben.
  2. Den Leerlauf regulieren Sie ein, indem Sie die Leerlauf-Luftschraube auf die Stellung drehen, in der Ihr Motor im Leerlauf, ohne zu stuckern am höchsten dreht. Sie erkennen die Leerlauf-Luftschraube im unteren Bereich des Vergasers an der untergelegten Feder. 
  3. Einen ruhigen und gleichmäßigen Leerlauf erreichen Sie dann wieder, wenn Sie die Anschlagschraube für die Drossel so weit zurückstellen, dass der Motor noch rund läuft und nicht abstirbt.
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