- 06.02.2012 Roswitha Gladel
Gründe, warum er Playboy werden will
Kaum ein Partner wird von heute auf morgen entscheiden nun lieber als Playboy durch das Leben zu gehen will. Sie sollten versuchen einiges über seine Gründe erfahren:
- Auf jeden Fall dürfte er mit dem Leben, das er führt oder das Sie sich mit ihm vorstellen nicht glücklich sein. Oft ist der Wunsch als Playboy durch das Leben zu gehen weniger durch Sie oder die Familie ausgelöst worden, als vielmehr durch eine allgemeine Unzufriedenheit mit seinem Leben. Auch wenn ihn der Job anödet, könnte es sein, dass er dies kompensiert, in dem er Playboy werden möchte.
- Ist er sehr jung gewesen, als er sich an Sie gebunden hat? Wurde er in einem Alter Vater, als andere noch in die Disco gingen und nächtelang durchfeierten? Dann könnte der Wunsch nun Playboy zu werden damit zusammenhängen, dass er den Eindruck hat, etwas verpasst zu haben. Oft ist dies nur dann nur eine Phase. Er möchte einfach die Verantwortung die er lange Zeit tragen musste zumindest für eine gewisse Zeit ablegen.
- Vielleicht ist er aber auch mit der Situation in Job und als Familienvater überfordert. Sein Leben bewegt sich in vorgezeichneten Bahnen über denen groß de Worte "muss" und "Verantwortung" stehen. Er ist dem Druck nicht gewachsen und bricht aus.
- Sofern der Partner früher mal bereit war, Verantwortung zu übernehmen und ein guter Ehemann und Vater war, ist es sicher nicht so, dass er von Haus aus ein verantwortungsloser Typ ist und eigentlich schon immer nur Playboy werden wollte.
Das sind häufige Gründe, wenn er Playboy werden will. Verstehen ist das eine, etwas ändern das andere. Auf jeden Fall wird es Ihnen leichter Fallen, wenn Sie verstehen, dass es nicht unbedingt an Ihnen liegen muss.
Das sind Ihre Möglichkeiten
Eines steht fest, Ihre Beziehung steckt in einer tiefen Krise, wenn er Playboy werden will. Auch wenn man aus der Krise wieder rauskommen kann, überlegen Sie sich gut, wie groß Ihre persönliche Leidensfähigkeit ist. Haben Sie die Möglichkeit ihm mehr Freiheit zu geben, ohne dabei selbst zu zerbrechen?
- Stellen Sie sich vor, wie ein Leben ganz ohne ihn ist und wie es sein wird, wenn er zwar bei Ihnen bleibt, aber sich deutlich weniger um Sie und Ihre Familie kümmert. Stellen Sie sich vor, er vergnügt sich mit anderen Frauen und beachtet Sie nicht. Was ist schlimmer? Ein Schrecken ohne Ende oder ein rasches Ende mit schrecken? Noch können Sie sich in Freundschaft trennen, wenn Sie ihn sich jetzt austoben lassen und es später nicht mehr aushalten, ist die Trennung schwieriger. Entscheiden Sie sich besser rechtzeitig, ob und wie Sie mit einem Playboy leben möchten.
- Sofern ihm auch noch etwas an der Beziehung liegt, er aber insgesamt unzufrieden ist. Versuchen Sie gemeinsam dem Problem auf den Grund zu gehen und einen Weg zu finden das Grundproblem zu beseitigen. Dann braucht er nicht Playboy zu werden, um das zu kompensieren. Hier kann eine Eheberatung sicher helfen.
- Auch kann es etwas nutzen, wenn Sie ihm Verantwortung abnehmen und mehr Freiheiten in der Beziehung ermöglichen. Aber denken Sie daran, dass Sie sich nicht selbst überfordern dürfen.
- Tränen, Kummer und Ihre Verzweiflung werden den Druck auf ihn auszubrechen vergrößern. Sie werden mit Leidensmine und verweinten Augen nicht interessanter für ihn. Bestenfalls wird es ein paar Versprechen geben, dass er sich ändert, aber wenn er nicht glücklich ist, wird er den Wunsch Playboy zu werden kaum aufgeben. Sie müssen den Kummer nicht verbergen, sollten ihn aber nicht versuchen als Waffe zu verwenden, um ihn von seinem Plan abzubringen.
- Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass er Playboy werden will umso geringer je zufriedener er ist und je attraktiver Sie für ihn erscheinen. Aber machen Sie sich nichts vor, es kann trotzdem das Ende der Beziehung bedeuten, auch wenn Sie etwas ändern. Trotzdem sollten Sie sich nicht gehen lassen und versuchen attraktiv und lebensbejahend zu erscheinen.
Halten Sie sich bei allen Dingen vor Augen, egal welche moralische oder ethische Einstellung Sie oder die Gesellschaft haben, Sie können ihn nicht zwingen kein Playboy zu werden. Verhaltungen über Anstand, Sitte und Moral werden nichts ändern. Das ist unfair, stimmt, aber ein Playboy muss nicht fair sein - oder? Das ist es gerade, was oft reizt und zu dem Entschluss führt, Playboy zu werden. Das Gesetz verlangt nur, dass er sich finanziell im Rahmen seiner Möglichkeiten am Kindesunterhalt beteiligt und eine gewisse Zeit auch Sie noch unterstützt. Mehr können Sie nicht erzwingen.