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Platin-Allergie - Hinweise

Haben Sie eine Platin-Allergie? Diese ist eher selten, kann aber durchaus vorkommen. Es gehört zu den wertvollsten Edelmetallen. Reagieren Sie allergisch, sollen Sie beispielsweise beim Kauf von Schmuck auf einiges achten.

Platin wird gerne für die Herstellung von Schmuck verwendet.
Platin wird gerne für die Herstellung von Schmuck verwendet.

Was Sie benötigen:

  • Hautarzt

Was Platin ist

Platin ist sehr edel und steht sogar vor dem Gold. Es ist wesentlich teurer als Silber - um die sechzigmal - und gehört zu den wertvollsten Edelmetallen.

  • Platin zählt als chemisches Element und hat das Symbol Pt. Dem Edelmetall wird eine Ordnungszahl (78) zugeordnet. Die Ordnungszahl wird auch als Kernladungszahl bezeichnet. Sie steht für die Anzahl der in den Atomkernen befindlichen Protonen.
  • Das Edelmetall glänzt silbrig, ist zäh und ist relativ weich. Es zählt zum Übergangsmetall. Übergangsmetall zeichnet die chemischen Elemente aus, die eine entsprechende Ordnungszahl haben (21 bis 30, 39 bis 48, 57 bis 80 und 89 bis 112).
  • Haben Sie eine Platin-Allergie? Das ist in der Tat eher selten, kann aber trotzdem vorkommen. Ob Sie tatsächlich eine haben, kann Ihnen der Hautarzt sagen, indem er einen Allergietest macht. Das Edelmetall wird meist nur als Legierung verwendet, weil es härter und auch stabiler ist als Gold.
  • Das Edelmetall wird gerne verwendet, um teure Edelsteine einzufassen. Seine Festigkeit ist extrem und der Schmelzpunkt liegt bei 1.768 Grad Celsius. Ebenfalls hat es die geringste Leitfähigkeit für Elektrizität und Wärme.
  • Zu den wichtigsten Edelmetallen gehört neben Gold auch Platin. Schon im alten Ägypten …

Verwendet wird es auch zur Herstellung von beispielsweise Zahnimplantaten, Laborgeräten und auch Fahrzeugkatalysatoren.

Das Edelmetall und die Allergie

  • In der Regel reagieren Menschen gerade bei Schmuck allergisch. Auch, wenn eine Platin-Allergie nicht häufig vorkommt, ist es trotzdem möglich. Denn, wenn Schmuck hergestellt wird, können Edelmetalle wie Platin nicht rein verwendet werden. Die Eigenschaft des Materials wäre dafür nicht geeignet. Reines Gold ist beispielsweise viel zu weich, um es rein einzusetzen.
  • Deshalb wird Schmuck meist legiert (gebunden) - vor allen Dingen, weil sich auch der Härtegrad, die Farbe, das Gewicht und auch der Preis voneinander unterscheiden und so das Schmuckstück ausmachen.
  • Wird ein Schmuckstück legiert, enthält die Legierung auch Metalle, die nicht so edel sind, wie zum Beispiel Nickel. Sie haben dann aber keine Platin-, sondern eine Nickelallergie.
  • Sie sollten beim Schmuckkauf deshalb darauf achten, vorab zu wissen, gegen was Sie allergisch sind. In sehr edlen Stücken ist der Nickelanteil so gering, dass Sie eher keine Allergie bekommen werden.

Auch, wenn es etwas teurer ist, sollten Sie keinen Schmuck von der Stange kaufen. Der Goldschmied kann Ihnen genau erklären, wie das einzelne Schmuckstück legiert wurde.

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