In Zeiten von Facebook und Co. ist es ein Leichtes, mit Freunden den Tagesablauf zu teilen oder ihnen Nachrichten zukommen zu lassen. Ob zum Geburtstag oder einfach nur zwischendurch, schnell hat man ein paar nette Zeilen verfasst und teilt diese mit der ganzen Welt. Doch auch Pinnwandeinträge sollten bewusst verfasst werden und es gibt hierbei einiges zu beachten.
- 03.08.2011
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Pinnwandeinträge mit Stil – auch hier herrscht die Netiquette
- Pinnwandeinträge finden sich auf beinahe jedem Profil von Social Media Nutzern wieder, doch meist sind die schriftlichen Ergüsse alles andere als durchdacht. Neben einer Vielzahl von Rechtschreibfehlern finden Sie hier oft nutzlose und teilweise auch beleidigende Einträge. Vor allem aber werden auch öffentlich Informationen weitergegeben, die eigentlich nicht für Dritte bestimmt sind. Da die Kommentare meist von jedermann ohne Probleme eingesehen werden können, kann dies oft zu brisanten Situationen führen.
- Gerade jüngere Anwender wissen wenig über die Gefahren, in die sie sich durch solche scheinbar unverfänglichen und leichtsinnig eingetippten Worte bringen können. Doch auch bei Älteren lässt sich meist kaum ein wirklicher Stil hinter den Nachrichten erkennen und oftmals finden Sie sinnlose Einträge. Dabei ist es nicht schwer, sich an eine gewisse Netiquette zu halten und die Pinnwandeinträge bewusst zu verfassen.
So verfassen Sie Postings im Netzwerk richtig
- Wenn Sie einen solchen Eintrag verfassen, sollten Sie vor allem auf Ihre Sprache achten. Dialekt in Worte verfasst wird meist mit einem niedrigen Bildungsniveau in Verbindung gebracht. Daher sollten Sie stets bemüht sein, einen klaren Sprachstil zu verwenden, der auch für jedermann verständlich ist. Zwar ist ein bayerischer oder hessischer Dialekt lustig, doch schließlich möchten Sie auch verstanden werden.
- Auch Beleidigungen, Drohungen oder Unwahrheiten sind Dinge, die Sie nicht in einen Pinnwandeintrag schreiben dürfen. Sie können die Reaktion des Lesers nicht einschätzen, auch wenn es nur als schlechter Scherz gedacht war. Nach solchen Mobbing-Aktionen gab es bereits Selbstmorde, die klar auf solche Pinnwandeinträge zurückzuführen waren. Zudem machen Sie sich mit diesem sogenannten Cybermobbing strafbar und riskieren erhebliche Geld- bis hin zu Freiheitsstrafen.
- Bei der Nutzung solcher Social Media Portale muss Ihnen generell bewusst sein, dass auch eventuell Ihr Chef und Vorgesetzter die Worte liest, obwohl diese eigentlich nicht für ihn bestimmt waren. Schnell hat man sich um Kopf und Kragen geschrieben, was mitunter böse Folgen für Sie haben kann. Bedenken Sie, dass auch im Internet ein gutes Miteinander das A und O ist. Nur durch die Einhaltung der Netiquette, die auch für Pinnwandeinträge gilt, ist dies jedoch für Sie und alle anderen möglich.