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Pinien für den Garten - was Sie beim Pflanzen beachten sollten

Pinien wachsen hauptsächlich im Mittelmeerraum und gehören zur Familie der Kiefern. Sie sind auch bekannt unter den Namen Mittelmeer-Kiefer und Italienische Kiefer. Angebaut wird sie vor allem wegen der begehrten Pinienkerne, die in den Zapfen der Pinie heranreifen, aber auch wegen ihres hellen Holzes.

Pinien gehören zu den Kieferngewächsen.
Pinien gehören zu den Kieferngewächsen.

Anzucht der Pinien

Wenn Sie Pinien in Ihrem Garten anpflanzen möchten, können Sie das über ihre Samen tun. Die Samen der Pinien werden in den Zapfen gebildet - wie bei allen anderen Nadelbäumen auch.

  1. Um dem Samen das Keimen zu erleichtern, können Sie die Nussschale des Kerns leicht öffnen. Sie können die Kerne aber auch komplett aus der Nussschale lösen und in kleine Töpfchen mit Torf aussäen. Die Kerne werden mit etwas Erde leicht bedeckt und sollten nun bei Temperaturen um die 20 °C an einem warmen und schattigen Platz stehen. Das Substrat sollte leicht feucht gehalten werden.
  2. Zeigen sich die ersten Keimlinge der Pinien, können Sie sie an einen helleren Ort stellen. Gießen Sie die Sämlinge jetzt regelmäßig und stellen Sie sie nicht in die pralle Sonne. Vermeiden Sie unbedingt Zugluft und größere Temperaturschwankungen.
  3. Ist der Torf, in dem der Sämling sitzt, gut durchwurzelt, können die Pflänzchen in größere Gefäße gepflanzt werden. Das kann allerdings einige Zeit dauern, da Pinien sehr langsam wachsen. Nach etwa 5 Jahren ist die Pinie dann kräftig genug, um in den Garten gepflanzt zu werden. Wann es so weit ist, können Sie gut an den Nadeln erkennen. Diese sollten nicht mehr weich und bläulich, sondern fest und kräftig grün sein.

Richtige Pflege des Kieferngewächses

  • Im Sommer bevorzugen Pinien einen hellen Standort bei Temperaturen um die 20 °C. Pinien können im Garten eine Höhe von bis zu 25 m erreichen, deshalb sollten Sie den Standort dementsprechend auswählen.
  • Der Boden für die Pinien sollte möglichst sandig sowie luft- und wasserdurchlässig sein. Die Pinien benötigen nicht viel Wasser, sollten aber trotz allem regelmäßig gegossen werden. Im Winter müssen Sie das Gießen allerdings deutlich reduzieren. Düngen können Sie sie im März oder April mit Kompost.
  • Zwar sind einige Pinien mittlerweile kurzzeitig bis - 15 °C winterhart, sollten im Winter aber trotzdem einen Winterschutz bekommen, beispielsweise aus Reisig, Laub oder Stroh. Pinien im Kübel sollten Sie sehr hell und bei Temperaturen um die 5 °C überwintern.
  • Ist der Winter vorbei, können Sie die Pinien verschneiden. Dabei sollten Sie nicht bis ins alte Holz zurückschneiden, da dort ein Neuaustrieb relativ unwahrscheinlich ist und wenn, dann nur sehr spärlich.
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