Pilzezeit - so gelingt das Sammeln

In der Pilzezeit können Sie Champignons finden. In der Pilzezeit können Sie Champignons finden.
Nun ist es wieder soweit: Die Pilzezeit in den Wäldern beginnt und auch Sie möchten sich bestimmt am Sammeln beteiligen. Damit Ihnen die Suche richtig gelingt, sollten Sie hierfür einige wichtige Dinge berücksichtigen.
Annegret Krause
12.04.2011 Annegret Krause
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • scharfes Messer
  • Körbchen oder Pappschachtel
  • Tuch
  • Ahnung von Pilzen
  • waldgerechte Kleidung als Zeckenschutz

Damit sich Ihre Pilzsuche möglichst erfolgreich gestaltet, sollten Sie den Zeitraum von Anfang September bis Ende November wählen, da in diesen Monaten die Pilzezeit herrscht.

Pilzezeit ist im Herbst

  • Um den Wald in der Pilzezeit unbeschadet zu verlassen, sollten Sie für die Suche waldgerecht angezogen und auch ausgerüstet sein. Wegen der vielen Zecken, welche sich im Unterholz des Waldes befinden, ist es ratsam, hier einem Zeckenbiss vorzubeugen und eine lange Hose, festes Schuhwerk, ein Hemd mit langen Ärmeln und eine Jacke zu tragen.
  • Zum Ernten der Pilze während der Pilzezeit eignet sich am besten ein kleines, scharfes Küchenmesser oder ein Messer mit integrierter Bürste und Tuch. Damit Sie das gefundene Sammelgut schonen, sollten Sie zur Aufbewahrung und für den Transport einen luftdurchlässigen Korb oder Pappschachteln benutzen. Da Pilze in der Pilzezeit druckempfindlich sind, sollten Sie es vermeiden, diese in eine Plastiktüte zu geben, da sie hier schneller verderben können.
  • Da die Verwechselungsgefahr bei Pilzen sehr groß ist, sollten Sie in der Pilzezeit nur Pilze sammeln, über die Sie auch tatsächlich kundig sind oder einen pilzerfahrenen Begleiter mitnehmen.
  • Wenn Sie sich in der Pilzezeit auf die Suche nach den Köstlichkeiten begeben, dann sollte das nach Möglichkeit - um einer Schimmelbildung vorzubeugen - bei trockenem und nicht bei nassem Wetter erledigen.
  • Bevorzugen Sie Pfifferlinge zum Sammeln während der Pilzezeit, so wachsen diese vorwiegend an den Wurzeln von Eichen und Buchen. Maronenröhrlinge finden Sie dagegen überwiegend in Nadelwäldern, unter Kiefern und Fichten. Begehren Sie Steinpilze in der Pilzezeit, so sind Exemplare dieser Art in der Nähe von Eichen zu suchen. Wenn Sie sich auf Morcheln und Champignons spezialisiert haben, dann sind diese auf Wiesen - aber auch in Nadel- und in Laubwäldern auffindbar.
  • Haben Sie in der Pilzezeit einen unversehrten, festen Pilz - wo die Lamellen unter dem Hut dunkel sind und sich der Hutrand nach oben wölbt - gefunden, dann sollten sie diesen möglichst tief am Stielansatz abschneiden. Doch bevor Sie den Speisepilz in den Behälter geben, ist es zu empfehlen, Verschmutzungen mit einem Tuch oder einer Bürste schon am Fundort zu entfernen. Damit das Pilzgeflecht auf dem Boden nicht austrocknet und zerstört wird, sollten Sie entstandene Löcher mit Humus oder Laub wieder verschließen, sodass Sie dort auch in der nächsten Pilzezeit wieder fündig werden.
  • Allerdings sollten Sie auf Ihrer Pilzsuche in der Pilzezeit berücksichtigen, dass Sie nur so viele Pilze sammeln, wie auch tatsächlich verzehrt können.
  • Damit Sie wirklich sichergehen können, sollten Sie vorab eine Übersicht von essbaren Pilzarten studieren.
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