Pilzerkennung - so einfach geht´s

Hier finden Sie Hilfe bei der Pilzerkennung. Hier finden Sie Hilfe bei der Pilzerkennung.
Pilze werden untergliedert in Speisepilze, bedingte Speisepilze und in giftige Pilze. Es gibt unzählige Arten von Pilzen, davon sind etliche giftig. Zwar ein relativ kleiner Teil, aber die sollte man bei der Pilzerkennung auseinander halten. Wenn Sie jetzt überzeugt sind und Pilze suchen möchten, dann nehmen sie einen Korb mit und keine Tüten. Denn in Tüten werden die Pilze nur verletzt - und Sie möchten ja dann bestimmt nicht in Pilze fassen die total zerquetscht wurden. Wenn Sie einen Wald in der Nähe haben, dann vergewissern Sie sich, dass dort keine Brennnesseln, Brombeeren oder Springkraut wachsen. Da haben sie dann keine Erfolge.
Madeleine Berndt
28.11.2010 Madeleine Berndt
Themen der Anleitung Essen Natur Pilze Wald
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • ein gutes Buch über Pilze
  • einen Korb

Hilfen für die Pilzerkennung

  • Pilzerkennung ist gar nicht so einfach. Bevor sie nun zur Tat schreiten, sollten Sie sich etwas genauer mit Pilzen beschäftigen. Für den Anfang ist der Röhrenpilz gut geeignet. Großartige Verwechslungen kann es bei diesem Pilz nicht geben. Es kann auch nicht zu einer Vergiftung kommen, weil der Röhrenpilz essbar ist.
  • Stoßen Sie dann doch mal auf einen Ihnen unbekannten Pilz, dann nehmen Sie nicht gleich alle mit. Zwei bis drei Fruchtkörper reichen. Wenn Sie dann den Fruchtkörper bestimmt haben und er stellt sich als essbar raus, können Sie immer noch hingehen und noch ein paar ernten. Es ist eigentlich egal, ob Sie den Pilz raus drehen oder aber raus schneiden. Sie müssen nur aufpassen, dass Sie den ganzen Stiel mitnehmen.
  • Man sagt ja, dass der Unterschied bei Pilzen in der Wurzel liegt. Und die ist zwischen 5 und 20 cm unter der Erdoberfläche. Die Knolle zum Beispiel des Knollenblätterpilzes liegt auch im Boden. Doch den Knollenblätterpilz kann man auch mit einem Champignon verwechseln. Also lieber zweimal hin schauen und zur Not Informationen holen.
  • Wenn Sie sich nun entschieden haben, ob Sie nun den Pilz raus drehen oder raus schneiden wollen, dann nehmen Sie das Moos von dem Pilzfuss weg und legen es wieder auf die Fläche. Da die Wurzeln ja soweit unter der Erde liegen, brauchen Sie keine Angst zu haben, dass Sie den Pilz kaputt machen.

Diese Pilze sind essbar

Damit Ihre Pilzerkennung erfolgreich ist, hier nun noch ein paar essbare Pilze, die Sie leicht erkennen können:

  1. Anischampignon: Sein Hut ist glatt und kahl und hat eine Breite von 15 cm. Sein Stiel hat eine Höhe von 10 cm und ist schlank. Die Spitze des Stiels ist rosa und das Fleisch ist weiß. Eine einfache Probe, ob man wirklich einen Anischampignon hat, besteht darin den Pilz zu reiben. Wenn er anfängt zu gilben, dann ist es ein Anischampignon. Der Geschmack des Pilzes ist nussartig, aber auch schön würzig. Díeser Pilz ist ein sehr leckerer Speisepilz. Und sie haben dann schon ihren ersten Pilz erkannt.
  2. Apfeltäubling: Sein Hut ist etwa 10 cm breit, halbkugelig. Der Stiel ist meistens rosa. Heutzutage sieht man den Apfeltäubling nur sehr selten in weiß. Der Pilz riecht nach nichts, dafür ist aber der Geschmack sehr mild. Dieser Pilz kommt in feuchten Nadelwäldern vor. Und von Juni-Oktober kann man ihn dann ernten.
  3. Birkenpilz: Sein Hut ist 15 cm breit und der Stiel ist auch 15 cm hoch. Seine Hutfarbe ist dunkelbraun bis graubraun. Der Stiel ist weiß mit schwarzen Schuppen oder einem schwarzen Netz. Die Röhren des Pilzes sind zuerst weiß - wenn er dann älter wird, sind diese Röhren dann Ockerfarben. Dieser Pilz riecht eher unbedeutend. Wie der Name schon sagt, findet man ihn am häufigsten unter Birken von Juni - Oktober. Es kommt aber darauf an wo Sie wohnen, denn je nach Gegend ist er unterschiedlich gefärbt.

Viel Spaß beim Sammeln.

Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.