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Pilze sammeln in Leipzig - so gelingt's im Tannenwald

Wenn im Herbst die Zeit für Pilze gekommen ist, gehen Pilzkenner in Leipzig zum Sammeln in den Wald. Hier lauert die Gefahr durch Zecken, die nicht unterschätzt werden darf.

Sicher erkannte Pilze dürfen abgeschnitten werden.
Sicher erkannte Pilze dürfen abgeschnitten werden.

Was Sie benötigen:

  • Sichere Pilzkenntnisse
  • Taschenmesser
  • Weidenkorb

Beim Pilze sammeln in Leipzig schöne Herbsttage verbringen

Der Tannenwald in Leipzig ist ein 251 ha großer Wald nördlich von Leipzig, der vollständig auf dem Gebiet der Stadt liegt. Trotz des Namens "Tannenwald" handelt es sich um einen Laubmischwald, der hauptsächlich der Naherholung dient. Der grüne Ring ist eine freiwillige Kooperation von 13 Kommunen, der Rad und Wanderwege rund um Leipzig mit dem Tannenwald verbindet. Das dreiecksförmige Waldgebiet ist im Osten über die alte Straße zwischen Lindenthal und Redefeld, im Westen über den ehemaligen Exerzierplatz und im Süden über die alte Salzstraße erreichbar.

  • Waldpilze wie Steinpilze, Pfifferlinge, Maronen etc. wachsen in den Herbstmonaten in Laub und Nadelwäldern. Wenn Sie keine "Ecken" kennen, bleibt Ihnen nur, danach zu suchen. Hinweise können am Waldrand abgestellte Autos sein, die möglicherweise auf andere Pilzsammler in einem bestimmten Waldgebiet hinweisen. Vielleicht werden Sie auch hier fündig.
  • Wenn Sie sich auf den Weg machen, um in Leipzig im Tannenwald Pilze zu sammeln, sind absolut sichere Pilzkenntnisse Voraussetzung. Schneiden Sie nur die Pilze ab, die Sie ganz sicher bestimmen können. Bei der geringsten Unsicherheit sollten Sie verzichten.
  • Ältere Menschen haben oft genaue Pilzkenntnisse. Vielleicht haben Sie einen netten Opa, Nachbarn etc., der sich auskennt, und zusammen mit Ihnen in Leipzig oder anderswo zum Pilze sammeln geht, und Ihnen erklärt, wie Sie essbare, ungenießbare und giftige Pilze unterscheiden können.
  • Pilze dürfen nicht aus dem Boden gerissen werden, sondern man sollte sie mit einem scharfen Taschenmesser knapp über dem Waldboden abschneiden. Legen Sie Ihre Pilze möglichst locker in einen Holz oder Weidenkorb oder in einen Baumwollbeutel. Keinesfalls sollten Sie in Plastiktüten transportiert werden.
  • Tragen Sie im Wald feste Schuhe, die über die Knöchel reichen. So können Knöchelverstauchungen verhindert werden, wenn Sie auf unebenem Waldboden versehentlich auf Stämme, Steine, Äste usw. treten und abrutschen.
  • Auch an warmen Herbsttagen sollten Sie im Wald beim Pilzesammeln möglichst lange Kleidung anziehen, weil auch im Herbst die gefürchteten Zecken noch aktiv sind. Infizierte Zecken können die Lyme-Borreliose übertragen, die mit Antibiotika behandelt werden muss. Auch die Übertragung des sehr gefährlichen FSME -Virus ist möglich. 
  • Wenn Sie vom Pilzesammeln zurückkommen, sollten Sie sich entkleiden und nach Zecken absuchen. Haben Sie auf diese Art eine entdeckt, ziehen Sie sie mit einer Pinzette ohne diese zu drehen gerade nach oben aus der Haut heraus. Beobachten Sie die Bissstelle. Sollte sich eine kreisrunde Rötung oder Knötchen bilden, müssen Sie Ihren Arzt aufsuchen.
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