- 18.01.2012 Jasmin Müller
Pilates als Trainingsprogramm
- Pilates stärkt die tiefliegende Muskulatur und erreicht so die Rumpfmuskeln, die Rückenmuskeln und die Bauchmuskeln, also genau die Schwachpunkte der meisten Menschen.
- Somit hilft Pilatestraining bei Rückenschmerzen aber auch bei Haltungsproblemen und auch Beckenbodenschwäche wird durch Pilates gelindert.
Zuhause trainieren - aber richtig
Grundsätzliche sollte Pilates immer von einem geschulten Trainer angeleitet werden, denn nur so wird sichergestellt, dass die Haltung bei den Übungen auch korrekt ist und der Rücken nicht unnötig belastet wird. Das Kernstück der Pilatesübungen ist das Power-House. Dies entsteht, wenn man in Rückenlage mit angestellten Beinen den Rücken nicht ganz auf den Boden absenkt, den Bauchnabel anspannt und die Rippen ein wenig zueinander zieht. Diese Spannung sollte während der Übungen gehalten werden, ohne dass die Luft angehalten wird.
- Beginnen Sie nun die ersten Übungen aus der Rückenlage. Das Power-Haus wird aktiviert, und ohne dass Sie die Spannung verlieren, heben Sie nun einen Fuß langsam vom Boden ab und heben das Bein an. Der Winkel im Kniegelenk bleibt dabei gleich. Heben Sie das Bein nur so weit, wie Sie die Spannung halten können, dann senken Sie das Bein wieder und wechseln zur anderen Seite.
- Diese Übung können Sie jetzt noch steigern, indem Sie die Arme mit dazu nehmen, heben Sie immer den gegenüberliegenden Arm mit dem Bein an, führen Sie Hand und Knie zueinander, so weit Sie kommen, ohne die Spannung in der Körpermitte loszulassen.
- Als weitere Steigerung können Sie danach, wenn Sie sich sicher fühlen, den Rücken etwas anheben, sodass Sie den unteren Rücken und das Gesäß in der Luft halten. Die Spannung der Körpermitte wird gehalten und Sie beginnen wieder mit dem Anheben der Füße und später kombinieren Sie die Arme dazu.