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Piktogramme erstellen - so geht's

Piktogramme erstellen - so geht´s2:09
Video von Bruno Franke2:09

Symbole, Icons oder Grafiken. All diese Bezeichnungen können Synonyme für Piktogramme sein. Zum eigenen Piktogramme erstellen müssen Sie zuerst das Wesen von Piktogrammen verstehen. Piktogramme dienen zur Darstellung von Gefühlen, Phänomenen, Befehlen und Informationen im Allgemeinen in einer einfach-verständlichen Bildsprache. Sie sind keineswegs eine neuzeitliche Erfindung. Schriftzeichen des alten Ägyptens, Griechenlands und Japans sind genauso Piktogramme wie ein Ampelmännchen.

Was Sie benötigen:

  • Zeichenutensilien (Papier
  • Stift
  • Lineal
  • Zirkel) ODER ein PC und ein aktuelles Grafikprogramm (wie Illustrator)

Verschiedene Methoden vielfältige Piktogramme zu erstellen

  • Allen Piktogrammen gemeinsam ist ihre Einfachheit. Schließlich soll sich jeder durch beispielsweise einen Totenschädel auf der Flasche mit dem ätzenden Reinigungsmittel angesprochen fühlen. Bedenken Sie also vor dem Piktogramme erstellen, wen Sie erreichen wollen – die Zielgruppe. Je größer die Zielgruppe ist, desto einfacher muss die Grafik sein.
  • Natürlich ist das einfachste Verfahren zur Erstellung ein Blatt Papier, Stift, Lineal und Zirkel. Sie brauchen kein zeichnerisches Geschick, denn Sie bedienen sich bei einfachen Piktogrammen ohnehin nur verschiedener geometrischer Formen. Übersetzen Sie das, was Sie darstellen möchten, also in solche Formen: Ein Kopf wird zum Kreis, ein Körper zum Rechteck.
  • Diese Formen kombinieren Sie dann sinnvoll. Auf vielen Verkehrsschildern ist das Auto nichts weiter als eine Kombination aus zwei Rechtecken (Karosserie und Dach) und zwei Kreisen (Reifen).

Eindrucksvolle, farbige Piktogramme am PC erstellen

  • Wenn Sie Ihre Website aufpeppen wollen oder für Ihren Verein ein lustiges Wappen kreieren wollen, dann bieten moderne Grafikprogramme alles, was das Herz begehrt. Auch hier können Sie mit einfachen Autoformen, z. B. im Paint-Programm, beginnen. Hier lassen sich Fülleffekte und Überlagerungen nutzen. Kombinieren Sie die Autoformen, durch Überlagerungen entsteht die Illusion von Tiefe und Räumlichkeit.
  • Einen 3-D-Effekt erreichen Sie durch Farbverläufe. Wählen Sie für ein Objekt dazu zwei Farben aus (die dunkle und die helle Variante des gleichen Farbtons). Diese verwirklichen Sie als Fülleffekt "Aus der Mitte". Künstliche Lichteffekte und Spiegelungen erreichen Sie durch die Einstellungen "Zweifarbiger Verlauf" und die Einstellung der Transparenz von einer Farbe auf 100 Prozent.
  • Das funktioniert auch bei Freihandformen, also dann, wenn Sie keine passende Autoform gefunden haben. Doch übertreiben Sie es nicht mit den Details. Das schadet dem schematischen Charakter des Piktogramms.
  • Außer den gängigen PC-Programmen wie Paint findet sich im Netz eine große Auswahl von Freeware, also kostenlosen Programmen, mit vielen Vorlagen und Grundformen speziell für Piktogramme. Jeder Mediengestalter kennt z. B. "Illustrator". Gerade Anfängern kann man aber auch Paint.net empfehlen – eine kostenlose Website zur Erstellung hochwertiger Grafiken.

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