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Pickel in der Nase ausdrücken?- Beachtenwertes

Wenn es an der Nase drückt, sich rote oder eitrige Pickel bilden, sollte man sie nur ausdrücken, wenn man dabei richtig vorgeht. Kommt es zu Beschwerden in der Nase, handelt es sich wahrscheinlich nicht um einen Pickel, sondern um ein Furunkel, das einer besonderen Behandlung bedarf.

Pickel auf der Nase vorsichtig ausdrücken
Pickel auf der Nase vorsichtig ausdrücken

Was Sie benötigen:

  • saubere Nadel
  • Kosmetiktuch

Furunkel in der Nase

  • Bei einem Furunkel ist das Charakteristische, dass sich Haarfollikel entzünden. Da Sie in der Nase eine Vielzahl von kurzen Haaren haben, die als Schutz vor Schmutz, Insekten und Ähnlichem dienen, kann es auch hier zu einer solchen Entzündung kommen.
  • Da sich nicht nur der Haarfollikel entzündet, sondern auch das umliegende Gewebe in Mitleidenschaft gezogen wird, haben Sie wahrscheinlich große Schmerzen. Möglich ist auch, dass die Entzündung durch eine Schwellung und Rötung nach außen sichtbar ist und Sie es dadurch mit einem Pickel verwechseln.
  • Da beim Sprechen und Kauen die Nase ebenfalls bewegt wird, werden Sie diese Tätigkeiten wahrscheinlich vermeiden, da es auch hier zu starken Schmerzen kommt.
  • Bei einem Furunkel im Riechorgan dürfen Sie nicht selbst aktiv werden und es ausdrücken. Hierbei entsteht die Gefahr, dass die beteiligen Bakterien in die Blutbahn gelangen und eine Blutvergiftung auslösen. Aufgrund der Nähe zum Gehirn ist dies besonders gefährlich, da eine Hirnhautentzündung entstehen kann.
  • Sind die Beschwerden stark, können Sie sich vom Arzt Antibiotika verschreiben lassen. Häufig bildet sich ein Furunkel aber selbstständig wieder zurück.

Pickel richtig ausdrücken

  1. Sind Sie sicher, dass es sich nicht um ein Furunkel, sondern um einen ordinären Pickel auf Ihrer Nase handelt, können Sie versuchen, ihn auszudrücken.
  2. Allerdings sollte sich dazu bereits ein Eiterkopf gebildet haben. Drücken Sie auf einer roten Pustel herum, ist die Gefahr groß, dass sich die Entzündung verschlimmert.
  3. Wichtig ist außerdem, dass Sie sehr sauber arbeiten, da sonst Erreger in die Wunde eindringen können. Waschen Sie sich sorgfältig Hände und Gesicht und trocknen Sie sich mit einem sauberen Handtuch ab.
  4. Um die Poren zu öffnen und ein Ausdrücken zu erleichtern, können Sie ein Dampfbad durchführen. Durch die Wärme werden die Poren erweitert.
  5. Um sicherzugehen, dass Ihr Besteck keimfrei ist, sollten Sie sich in der Apotheke einzeln verpackte Nadeln in kleiner Größe kaufen. Die Nadel packen Sie erst dann aus, wenn die Aktion gestartet wird und Sie sie vor der Anwendung nicht wieder ablegen.
  6. Stechen Sie mit der Nadelspitze vorsichtig in den Eiterkopf. Es geht hier lediglich darum, in das dünne Häutchen ein Loch zu bringen, durch das der Eiter abfließen kann.
  7. Nehmen Sie dann ein sauberes Kosmetiktuch, wickeln es sich um die Zeigefinger und legen die Zeigefinger seitlich neben die Hautunreinheit.
  8. Ziehen Sie dann die Finger in alle Richtungen vorsichtig auseinander. Durch den Zug wird der Eiter austreten.
  9. Sofort aufhören sollten Sie, wenn Sie Blut sehen. Auch wenn durchsichtige Gewebsflüssigkeit austritt, ist es Zeit, nicht weiter zu ziehen.
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