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Physikalische Vorgänge im Alltag - Experimente mit Kindern zur Fliehkraft durchführen

Was, warum, wieso? Kinder wollen am liebsten alle physikalischen Vorgänge im Alltag verstehen. Kleine Experimente machen nicht nur Spaß, sie vereinfachen auch das Verstehen und sorgen dafür, dass das Gelernte länger im Gedächtnis bleibt. So führen Sie mit Ihrem Kind Experimente zur Fliehkraft durch.

Physikalische Experimente machen Kindern viel Spaß.
Physikalische Experimente machen Kindern viel Spaß.

Was Sie benötigen:

  • Eimer
  • Wasser
  • Stohhalm
  • Kordel
  • Gewichte

Ein physikalisches Experiment für Kinder - der Wassereimer

  1. Befüllen Sie den Eimer mit etwas Wasser. Drehen Sie sich schnell im Kreis. Das Wasser wird an die Wand gedrückt.
  2. Nun können sich die Kinder ebenfalls mit dem Eimer im Kreis drehen. Die Kinder können beobachten, wie sich das Wasser verhält, je nachdem wie schnell sie sich drehen.
  3. Sie können den Kindern das physikalische Verhalten des Wassers mit dem Bild eines Kettenkarussells im Alltag verdeutlichen. Wenn man im Kettenkarussell sitzt, wird man auch nahezu in die Waagerechte gedrückt, wenn sich das Karussell schnell dreht.
  4. Um zu verdeutlichen, wie stark die Fliehkraft das Wasser an den Boden des Eimers drückt, können Sie nun auch den Eimer schnell über Ihren Kopf drehen. Wenn es warm genug ist und die Kinder gegebenenfalls Kleidung zum Wechseln da haben, können Sie auch die Kinder probieren lassen, ob es ihnen gelingt. Beide experimentellen Vorgänge können Sie beliebig oft wiederholen oder wiederholen lassen - eben so lange, bis es langweilig wird.

Vorgänge, die auf der Fliehkraft beruhen - ein Rätsel

  1. Ziehen Sie eine Kordel durch einen Strohhalm.
  2. Binden Sie an beide Enden der Kordel zwei ungefähr gleich schwere Gewichte. Die Gewichte sollten nicht zu schwer sein. 20-50 g sind beispielsweise vollkommen ausreichend.
  3. Nun geben Sie einem Kind diese Konstruktion in die Hand mit der Aufgabe, dass sich der größere Anteil der Schnur oberhalb des Strohhalmes befinden muss, ohne dass das Kind die Schnur oder das Gewicht berührt.
  4. Das Kind kann nun nur den Strohhalm anfassen. Indem es das obere Gewicht kreisen lässt, wird die Kordel nach oben gezogen.
  5. Dies beruht ebenfalls auf physikalischen Vorgängen. Die Fliehkraft sorgt dafür, dass das obere Gewicht nach außen gedrückt wird. Dadurch zieht das obere Gewicht entgegen der Erdanziehungskraft die Kordel und damit auch das andere Gewicht nach oben. Ein Beispiel aus dem Alltag, wann ein Kind die Fliehkraft merkt, ist ein Auto, das schnell in die Kurve fährt. Man wird, wie das Gewicht in dem Experiment, nach außen gedrückt.
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