Pfotenabdrücke im Wald richtig zuordnen - so gehen Sie dabei vor

Tier dem Pfotenabdruck richtig zuordnen Tier dem Pfotenabdruck richtig zuordnen
Viele Menschen verbringen ihre Freizeit in der Natur, um sich von dem hektischen Alltag zu erholen. Besonders der Wald lässt uns durch seine Ruhe und die reine Luft wieder Kraft tanken. Sie wollen sich jedoch intensiver mit dem Wald beschäftigen und auf Spurensuche gehen? Lesen Sie in dieser Anleitung, wie Sie Pfotenabdrücke im Wald dem richtigen Wildtier zuordnen.
Sascha Pöschl
27.01.2012 Sascha Pöschl
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Sie wollen sich auf Fährtensuche begeben und Pfotenabdrücke im Wald richtig zuordnen? Beachten Sie folgende Hinweise, um dabei richtig vorzugehen.

Wann kann man Pfotenabdrücke finden?

  • Am besten findet man als Anfänger Pfotenabdrücke von heimischen Wildtieren im Winter, wenn der Boden durch eine Schneeschicht bedeckt ist. Jedes Tier, ob Maus oder Reh, hinterlässt nun sofort eine sichtbare Fährte im Schnee.
  • Im Sommer wird die Suche nach Pfotenabdrücken schon schwieriger. Versuchen Sie dann Ihr Glück lieber an nassen, matschigen Tagen. Wenn die Erde sehr hart und trocken ist, hat man als ungeübter Laie kaum eine Chance, Pfotenabdrücke zu erkennen.
  • Halten Sie im Wald immer die Augen offen. So bekommt man mit der Zeit den richtigen Blick und lernt, auf was man achten muss.

Wo findet man Tierspuren im Wald?

  • Natürlich findet man auf stark besuchten Spaziergangstrecken nur mit viel Glück eine Spur. Sehr viel wahrscheinlicher finden Sie dort eine Vielzahl von Hundepfotenabdrücken.
  • Um wirklich interessante Tierfährten im Wald zu finden, müssen Sie an selten besuchte Stellen wandern. Wildtiere sind scheu und suchen selten Gegenden auf, in denen sich Menschen aufhalten.
  • Versuchen Sie jedoch, möglichst auf den Waldwegen zu bleiben. Sie könnten sonst Tiere stören oder Jungpflanzen zertreten.
  • Bevor Sie in den Wald wandern, sollten Sie sich mit dem zuständigen Förster in Verbindung setzen. Vielleicht hilft er Ihnen sogar dabei, Pfotenabdrücke im Wald zu finden.

Pfotenabdrücke richtig zuordnen

  • Nachdem Sie einen interessanten Pfotenabdruck gefunden haben, müssen Sie den Abdruck nur noch richtig zuordnen. Die gängigsten Abdrücke, wie die von Hasen, Vögeln oder vielleicht einem Reh, sind leicht zu erkennen. Pfotenabdrücke von Marder, Fuchs, Biber oder Dachs sind schwieriger auseinanderzuhalten.
  • Versuchen Sie zunächst eine grobe Einteilung vorzunehmen und die gesuchte Tierart einzugrenzen. Handelt es sich um ein Huftier, Raubtier oder ein Nagetier? Werfen Sie einen Blick in entsprechende Bücher. Im Internet finden Sie ebenfalls viele Bilder zu verschiedenen Pfotenabdrücken.
  • Nehmen Sie sich am besten eine Übersicht der häufigsten Pfotenabdrücke gleich mit in den Wald, um Ihren Fund vor Ort zuordnen zu können. Zur Not fotografieren Sie den Pfotenabdruck im Wald und beginnen zu Hause mit der Zuordnung.
  • Ein kostenloses Fährtenbüchlein finden Sie auf der Seite der deutschen Wildtierstiftung.

Sie sind ein aufmerksamer Waldspaziergänger? Beachten Sie die oben genannten Hinweise und mit etwas Glück können auch Sie die gefundenen Pfotenabdrücke im Wald richtig zuordnen.

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