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Pflegestufe 3 beantragen - so geht's

Wer einen Angehörigen zu pflegen hat, der kennt natürlich die enorme Arbeit, die dies mit sich bringen kann. Gerade wenn bereits die Pflegestufe 2 vorhanden ist, ist dies recht deutlich zu spüren. In den meisten Fällen verbessert sich der Gesundheitszustand der zu pflegenden Person nicht. Da dies dann mit noch mehr Arbeit verbunden ist, sollten Sie spätestens dann die Höherstufung in die Pflegestufe 3 beantragen.

Bei Erweiterung des Pflegeaufwandes sollten Sie Pflegestufe 3 beantragen.
Bei Erweiterung des Pflegeaufwandes sollten Sie Pflegestufe 3 beantragen.

Die Pflege eines Angehörigen geht bei vielen Pflegenden teilweise bis zur körperlichen Erschöpfung. Dies besonders dann, wenn die Anforderungen an die Pflegeperson im Hinblick auf die zu pflegende Person eventuell anwachsen. Die Höherstufung in die Pflegestufe 3 bringt dann zwar nicht weniger Arbeit, wird aber dementsprechend mit einem höheren Pflegegeld vergütet.

    Sie benötigen gute Gründe, um Pflegestufe 3 zu beantragen

    • Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Zeitaufwand für die Pflege eines Angehörigen im Laufe der Zeit angewachsen ist, sollten Sie auf jeden Fall einen Antrag auf die Höherstufung in die Pflegestufe 3 beantragen.
    • Schalten Sie im Vorfeld jedoch die behandelnden Ärzte mit ein und lassen sich diesen Mehraufwand aufgrund der Verschlechterung des Gesundheitszustandes der zu pflegenden Person attestieren.
    • Sie sollten ebenfalls einige Zeit vorher bereits wieder ein Pflegetagebuch führen, indem Sie alle Verrichtungen exakt dokumentieren.
    • Danach stellen Sie wieder einen Antrag bei der Pflegeversicherung auf Höherstufung in die Pflegestufe 3. Legen Sie dazu die Atteste der Ärzte bei.
    • Die Pflegeversicherung beauftragt dann wiederum den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) mit der Begutachtung der zu pflegenden Person.
    • Danach erhalten Sie wiederum einen  Bescheid von Ihrer Pflegeversicherung, mit einer Bewilligung oder einer Ablehnung der Pflegestufe 3.
    • Gegen diesen Bescheid können Sie bei Ablehnung ebenfalls Widerspruch einlegen, oder in letzter Konsequenz auch vor dem Sozialgericht Klage erheben.
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