Der Oleander ist keine besonders empfindliche Pflanze, aber wenn er im kühlen Norden richtig gedeihen soll, ist etwas Pflege notwendig.
- 27.06.2011 Katharina Schnack
Der Oleander kommt innerhalb Europas vor allem in Südspanien vor. Wenn Sie in Deutschland Oleander pflanzen möchten, sollten Sie daher versuchen, möglichst warme und geschützte Verhältnisse zu schaffen. Viel mehr Pflege müssen Sie gar nicht leisten.
Pflege und Wärme
- Oleander eignet sich sehr gut als Kübelpflanze. Die wärmeren Jahreszeiten verbringt er gerne draußen in einer sonnigen, geschützten Ecke. Über Winter sollte er nicht unbedingt Frost bekommen, aber auch nicht in die Wohnung gestellt werden. Eine Werkstatt, eine Diele oder ein heller Keller mit 5 bis 10 Grad bekommen ihm am Besten.
- Es gibt Oleander, der auch eingepflanzt draußen überlebt, aber ein richtig frostiger Winter kann der Pflanze gefährlich werden, und bei Frostschäden hilft auch die beste Pflege nicht mehr.
- Wenn der Oleander im Kübel steht, sollte er ausreichend gegossen und gedüngt werden. Regenwasser eignet sich zum Gießen am Besten, aber auch Leitungswasser kann der Oleander vertragen, da er nicht sehr empfindlich gegen Kalk ist. In der freien Natur wächst der Oleander gerne in der Nähe von Flüssen und Bächen.
- Als Erde eignet sich fruchtbare Blumenerde, möglicherweise gemischt mit Torfmull.
- Wenn die Temperaturen sinken und Sie den Oleander umstellen, achten Sie auf sein Wasserbedürfnis und reduzieren Sie das Gießen erheblich. Die Erde sollte nicht austrocknen, aber Sie sollten nicht mehr gießen, als die Pflanze aufnimmt. Gedüngt wird im Winter nicht.
- Wenn der Oleander geblüht hat, können Sie ihn danach zurückschneiden. Das muss allerdings nicht jedes Jahr sein, sondern kann nach Belieben gehandhabt werden. Achten Sie beim Beschneiden darauf, dass Sie den Pflanzensaft nicht in die Augen oder in den Mund bekommen, und waschen Sie sich danach gut die Hände. Schließlich sind beim Oleander alle Pflanzenteile giftig.