Was Sie benötigen:
  • Stickstoffarmer Dünger (Kompost)
  • Brennessellauge
  • Gehäckseltes Stroh oder Torf

Bodenvorbereitung und Aussaat der Gurkenpflanzen

  • Gurkenpflanzen gedeihen am besten in einem Gewächs- oder Folienhaus, da sie viel Wärme und Licht benötigen. Alternativ kann man sie aber auch gut auf einem Hochbeet mit viel Feuchtigkeit anbauen.
  • Haben Sie nur die Möglichkeit, die Gurkenpflanzen draußen in einem normalen Beet anzupflanzen, sollten Sie einen sonnigen Standort bevorzugen und für ausreichend Feuchtigkeit sorgen.
  • Entscheidend für eine ertragreiche Ernte ist bei Gurkenpflanzen die richtige Vorbereitung des Bodens, die bereits zwei Wochen vor der Aussaat (ab Juni) stattfinden sollte.
  • Wichtig ist, dass die Wurzeln der Gurkenpflanzen warm und feucht gehalten werden. Dies gelingt am besten, wenn Sie den Boden 30-40 cm tief aufbereiten und mit etwas gehäckseltem Stroh oder Torf vermischen. 
  • Empfehlenswert ist es zudem, den Boden vor der Aussaat mit Brennesseljauche abzubrausen, um die Gurkenpflanzen vor Schädlingen und Pilzbefall zu schützen.

So unterstützen Sie das Wachstum der Gurkenpflanzen

  • Verwenden Sie viel Dünger und gießen Sie häufig, um ein gutes Wachstum der Gurkenpflanzen zu unterstützen. Achten Sie aber darauf, nur stickstoffarmen Dünger für die Gurkenpflanzen zu verwenden und Mineraldünger zu vermeiden.
  • Weder der Dünger noch das Wasser, das zum Gießen der Gurkenpflanzen verwendet wird, dürfen Chlor enthalten.
  • Ideal ist ein grober und halbverrotteter Kompost, der aber eine durchgehend schwarze Färbung aufweisen sollte. 
  • Um das Wachstum der Gurkenpflanzen zu unterstützen und sie vor Mehltau zu schützen, sollten Sie in ihrer Nähe Basilikum und Dill anbauen.
  • Vermeiden Sie dagegen, die Gurkenpflanzen in unmittelbarer Nähe zu Rosmarin, Rettich und Radieschen anzubauen.
  • Sollten die Blätter der Gurkenpflanzen gelbe Streifen an den Rändern bekommen, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als die Gurkenpflanzen mit Brennessellauge zu behandeln.