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Pfifferlinge einkochen - so gelingt die Vorratshaltung

Pfifferlinge einkochen - so gelingt die Vorratshaltung1:40
Video von Bianca Koring1:40

Pfifferlinge sind schmackhafte Pilze. In der Küche gelten sie als kostbare Delikatesse. Verständlich, dass Sie diese haltbar machen wollen, wenn Sie nicht gleich alle Pilze verzehren können. Doch wie können Sie Pfifferlinge überhaupt einkochen?

Pfifferlinge sind kostbare Pilze. Wer davon so viele findet, dass sie nicht sofort verbraucht werden können, steht vor der Frage: Wohin mit den leckeren Pfifferlingen?

Pfifferlinge trocknen, einfrieren oder einwecken?

  • Pfifferlinge sind zum Trocknen nicht gut geeignet. Sie werden bitter und beim Kochen nicht wieder richtig weich. Auch beim Einfrieren können Pfifferlinge bitter werden. 
  • Zum Einlegen in Essig sind Pfifferlinge dagegen sehr gut geeignet. Allerdings ist dies nicht jedermanns Geschmack. 

Also bleibt das Einkochen der Pfifferlinge. Da die schmackhaften Pilze sehr beliebt sind, lohnt sich die Mühe, wenn Sie viele frische Pfifferlinge haltbar machen wollen.

Beim Einkochen sollten Sie einige Regeln beachten

  • Beim Einkochen, auch Sterilisieren genannt, machen Sie das Einmachgut durch Hitze haltbar, indem Sie Mikroorganismen abtöten und eigene Enzyme des Einmachgutes zerstören oder unwirksam machen. Durch einen luftdichten Verschluss sorgen Sie dafür, dass der Inhalt der Gefäße keimfrei bleibt.
  • Sie können mit Einkochtöpfen arbeiten, in der Mikrowelle, mit dem Schnellkochtopf und in der Backröhre. Als Gefäße eignen sich spezielle Einmachgläser, aber auch hohe Schraubgläser, deren Gummi innen jedoch einwandfrei sein muss. Die Gläser müssen tadellos sauber sein. Ebenso die Deckel. 
  • Für jedes Einmachgut gelten andere Zeiten und Temperaturen, die notwendig sind, um die Haltbarkeit zu erreichen. Einige Gemüsearten müssen auch zweimal erhitzt werden. 
  • Selbstverständlich eignen sich nur Einmachgute bester Qualität zum Einkochen. 

Pfifferlinge in der Backröhre einkochen

  1. Die Pfifferlinge werden zuerst gesäubert. Da sie selten von Maden befallen werden, machen diese Pilze wenig Putzarbeit. Halbieren oder vierteln Sie die Pfifferlinge je nach Größe. Die kleinen Pilze können auch ganz bleiben.
  2. Die vorbereiteten Pilze werden jetzt 15 Minuten in einem Topf ohne Deckel gegart. Anschließend mit einem Schaumlöffel aus der Brühe holen und in saubere Gläser füllen. 
  3. Von der Brühe filtern Sie den Schaum ab und gießen diese in die Gläser auf die Pilze, sodass etwa 10 Millimeter oben frei bleiben. Die Gläser verschließen.
  4. Eine Fettpfanne wird halb mit Wasser gefüllt und unten in die Backröhre geschoben (unterste Schiene). Die Gläser mit Ihren Pfifferlingen werden in dieses Wasserbad gestellt. Stellen Sie dann den Ofen an. Bei einem Heißluftofen etwa 180 °C wählen und warten, bis die Flüssigkeit in den Gläsern perlt. 
  5. Dann auf etwa 120 °C zurückschalten und alles etwa 90 Minuten sterilisieren. 
  6. Nach dem Ausschalten lassen Sie die Gläser noch 30 Minuten im Ofen stehen. Nehmen Sie sie dann vorsichtig heraus, stellen Sie sie auf ein Tuch und lassen Sie sie, mit einem weiteren Tuch abgedeckt, langsam und ohne Zugluft abkühlen.

Wenn Sie alles richtig gemacht haben, können Sie nun von Ihren Vorräten zehren. Eigene Pfifferlinge sind immer etwas Besonderes. Guten Appetit! 

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