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Pferdetransport aus USA nach Deutschland - das sollten Sie beachten

Fast täglich findet ein Pferdetransport statt. Nicht nur aus den USA nach Deutschland, sondern auch umgekehrt. Viele Pferdebesitzer setzen da gern auf professionelle Unterstützung, denn ein kleiner Fehler reicht aus und das Pferd wird am Ankunftsflughafen nicht angenommen und wieder nach Hause geschickt.

Ein Pferdetransport ist Stress für das Tier.
Ein Pferdetransport ist Stress für das Tier. © Torsten_Klemm / Pixelio

Pferdetransporte aus den USA - Wissenswertes

Ein Pferdetransport ist immer eine aufregende Sache. Vor allem wenn das edle Ross dann auch noch über den großen Teich geflogen werden soll. Gute Vorbereitung ist alles.

  • Zunächst sollten Sie sich bei den Flughäfen des Start- und des Zielortes über notwendige Formalien informieren, möglichst gleich bei den zuständigen Amtsveterinären dort. Alternativ können Sie auch einen Tierarzt aufsuchen, der mit diesem Thema vertraut ist. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil die Gesetze und Verordnungen ständigem Wandel unterworfen sind.
  • Viele verschiedene Papiere werden benötigt, damit das Pferd aus den USA ausreisen und in Deutschland wieder einreisen darf. Gesundheitsbescheinigung und Impfpass sind Grundvoraussetzung und müssen immer mitgeführt werden. Frachtpapiere und Zolldokumente erhalten Sie beim zuständigen Zollamt. Erst recht, wenn das edle Ross dann auch noch über den großen Teich geflogen werden soll.
  • Sind diese wichtigen Dokumente alle beisammen, wird in der Regel der Landtransport vom Stall zum jeweiligen Flughafen organisiert. Zudem ist eine Beantragung der Quarantäne notwendig. Während des Fluges werden die Vierbeiner dann von einem Tierpfleger betreut und fachgerecht versorgt. Dass Sie Ihr Pferd persönlich betreuen dürfen, ist in den seltensten Fällen möglich.

Ankunft der Pferde in Deutschland

  • Sind die Vierbeiner in Deutschland gelandet, erfolgt erst einmal die Überprüfung der Veterinärpapiere in der Flughafen-Quarantäne. Frisch eingereist aus den USA wird den Rössern nach dem aufregenden Pferdetransport Blut abgenommen, um so festzustellen, ob die Vierbeiner nicht doch unter einer Krankheit leiden.
  • In der Regel liegen diese Ergebnisse innerhalb von 48 Stunden vor. Hengste und Stuten, die älter als 2 Jahre sind, müssen in einigen Fällen eine zusätzliche CEM-Quarantäne über sich ergehen lassen. Ist dies erledigt, darf das Pferd seine nachfolgende Reise antreten. 

Ein- und Ausfuhrbedingungen ändern sich ständig. Sie sind abhängig von aktuellem Seuchenstand. Sobald in einem Land eine Krankheit ausbricht, ändern viele Länder ihre Einreisebestimmungen. Das ist wichtig, um Einschleppungen zu verhindern.

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