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Pfennigbaum richtig pflegen

Der Pfennigbaum ist eine hübsche Zimmerpflanze, die sehr pflegeleicht und anspruchslos ist. Selbst wenn Ihr "grüner Daumen" nicht allzu ausgeprägt ist, dieses Dickblattgewächs verzeiht Ihnen so manchen Fehler.

Der Pfennigbaum ist eine anspruchslose Zimmerpflanze.
Der Pfennigbaum ist eine anspruchslose Zimmerpflanze.

Der Pfennigbaum gehört zu der Gattung mit dem wissenschaftlichen Namen "Crassula", was sich leicht mit "Dickblatt" übersetzen lässt. Genau das kennzeichnet den Pfennigbaum, er hat dickfleischige Blätter und gehört zu den Sukkulenten. Übrigens hat der Pfennigbaum viele Namen, so wird er beispielsweise als Geldbaum, Elefantenbaum, Speckeiche oder Glücksbaum bezeichnet. Unter guten Bedingungen erreichen die Pflanzen durchaus eine Höhe von 1,30 Meter und das Wachstum kann als strauchartig bezeichnet werden. Die oval-runden Blätter glänzen und zeigen an den Rändern oft einen Rotstich.

Welchen Standort bevorzugt der Pfennigbaum?

Das Dickblattgewächs ist ein wahrer Sonnenanbeter. Das ist nicht weiter verwunderlich, stammt er doch ursprünglich aus dem sonnigen Afrika, wo er sich in Nischen von Felswänden einbettet. 

  • Allerdings müssen Sie etwas aufpassen, denn wenn der Baum am Fenster steht, kann sich die Hitze durch das Fensterglas negativ auswirken, also ziehen Sie einfach den Vorhang etwas zu. Steht der Pfennigbaum zu dunkel, verlieren die grünen Blätter bald ihren kräftigen Grünton. 
  • Im Sommer mag der Pfennigbaum durchaus sehr gerne im Freien stehen. Wenn Sie ihn langsam daran gewöhnen, verträgt er die Sommersonne problemlos. Am besten stellen Sie ihn nach und nach immer mehr aus dem Halbschatten in die Sonne. 

So pflegen Sie die Pflanze

  • Gießen Sie den Baum mit Bedacht. In den Sommermonaten verträgt er etwas mehr Wasser als in den Wintermonaten. Der Ballen darf aber zu keinem Zeitpunkt zu nass werden, das mag die Pflanze überhaupt nicht.
  • Den beliebten Geldbaum können Sie ganz einfach vermehren. Dafür müssen Sie …

  • Am besten lassen Sie die oberste Erdschicht komplett austrocknen, bevor Sie ihn erneut gießen. Bekommt er zu viel Wasser, kann das zur Wurzelfäulnis führen. Im Winter müssen Sie lediglich aufpassen, dass der Baum nicht vertrocknet, denn zu dieser Zeit ist Ruhepause für die Pflanze und sie lebt hauptsächlich von dem in den Blättern gespeicherten Wasser.
  • Düngen Sie den Pfennigbaum höchstens alle vier Wochen in der Wachstumsphase mit einer kleinen Gabe. In den Wintermonaten bekommt er keinen Dünger.
  • Die Erde sollte gut wasserdurchlässig sein, am besten legen Sie unten in den Topf einige Tonscherben, damit die Erde nicht das Abflussloch verstopft.
  • Rechnen Sie damit, alle zwei bis drei Jahre Ihren Pfennigbaum umzutopfen. Der beste Zeitpunkt ist hier das Frühjahr, kurz bevor die Hauptwachstumsphase beginnt. Wenn Sie möchten, lassen Sie ihm einen kräftigen Rückschnitt angedeihen, umso prächtiger wächst er anschließend wieder. Zögern Sie nicht beim Schneiden, der Pfennigbaum treibt auf jeden Fall wieder aus. 

Aus einem Pfennigbaum Ableger ziehen

  • Es ist ganz leicht, einen Pfennigbaum zu vermehren. Dazu nehmen Sie einfach ein Blatt und stecken es in luftdurchlässige Erde. In kürzester Zeit bilden sich Wurzeln und die Pflanze beginnt zu wachsen.
  • Natürlich können Sie auch einen Steckling in einem Wasserglas vorziehen. Schneiden Sie dazu einen Ast mit etwa drei oder vier Blättern ab. Diesen Steckling stellen Sie direkt in ein mit Wasser gefülltes Glas. Innerhalb weniger Tage bilden sich neue Wurzeln und Sie können die junge Pflanze in ein frisches Substrat einpflanzen.
  • Manche bevorzugen es, den Steckling gleich in die Erde zu pflanzen, auch auf diese Weise sollte die Vermehrung normalerweise klappen.

Der Pfennigbaum ist mit Sicherheit deswegen so beliebt, weil er völlig anspruchslos und pflegeleicht ist. Zudem ist er ungiftig und er verzeiht es, wenn er beim Gießen mal "vergessen" wurde. 

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