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Pfefferminze pflanzen - so geht's

Die weitverbreitete Pfefferminze ist eine Kreuzung aus mehreren Minzearten. Sie ist ein Würz- aber auch Heilmittel. Ihre Blätter finden Verwendung in der Teezubereitung, als Würzmittel oder Dekoration in unterschiedlichen Speisen. Die Pfefferminze wächst in vielen Gärten. Will man sie pflanzen, sollte man jedoch einiges beachten.

Pfefferminze ist Würz- und Heilmittel zugleich.
Pfefferminze ist Würz- und Heilmittel zugleich.

Ansprüche der Pfefferminze

  • Die Pfefferminze hat einen hohen Nährstoffbedarf und bevorzugt im Garten einen lockeren, humusreichen Boden, der nicht zu nass, aber auch nicht zu trocken sein darf. Der Platz, an dem Sie die Minze pflanzen wollen, sollte halbschattig oder schattig sein und vorher gründlich von Unkraut befreit werden. Es ist ratsam, vor dem Pflanzen als unterste Schicht eine Drainageschicht z.B. aus Blähton auszubringen, um Staunässe zu vermeiden.
  • Wegen ihres hohen Nährstoffbedarfes sollten Sie die Minze alle drei Jahre an einen anderen Standort setzen. Da ist es vorteilhaft, wenn Sie die Minze im Topf kultiviert haben, hier müssten Sie die Pflanze nur regelmäßig in humusreiche Erde umtopfen. Ist der Boden mit ausreichend Humus angereichert, ob im Garten oder im Topf, ist keine weitere Düngung erforderlich.

Die Minze richtig pflanzen und pflegen

  • Die Pfefferminze lässt sich durch Aussaat, Stecklinge oder Wurzelausläufer ziehen bzw. pflanzen. Ausgesät wird im Frühjahr. Dabei sollten Sie beachten, dass die Minze Lichtkeimer ist, d. h., die Samen dürfen nicht mit Erde bedeckt werden. Eine Ausnahme bilden Edelminzsorten, diese lassen sich nicht durch Aussaat, sondern nur durch Stecklinge oder Wurzelausläufer heranziehen. Fertige Pflanzen für den Garten erhält man in Gartencentern oder Gärtnereien.
  • Ansonsten ist die Pfefferminze eine sehr anspruchslose Pflanze. Wichtig ist, dass Sie die Pflanze mehrmals im Jahr verschneiden, da sie sehr schnell wächst. Passiert dies nicht, würde Wildwuchs entstehen, und die Blätter der Pfefferminze bekämen nicht mehr ausreichend Licht. Im Garten ist die Pfefferminze absolut winterhart. Die im Topf kultivierte Minze sollten Sie im Winter ins Haus holen.
  • Vermehren lässt sich die Minze, wie bereits erwähnt, über Stecklinge. Dazu schneidet man in der Zeit von Mitte April bis Anfang August ca. 10 cm lange Triebspitzen ab und entfernt, bis auf die vier obersten, alle Blätter. Die Stecklinge stecken Sie nun in ein feuchtes Substrat aus Pflanzenerde und Sand, decken sie mit einer durchsichtigen Haube oder Klarsichtfolie ab und halten sie die nächsten Wochen gleichmäßig feucht. Die Stecklinge bilden nach 7-10 Tagen Wurzeln. Die Folie wird entfernt und die Pflänzchen zur Abhärtung noch ca. eine Woche in einem kühlen frostfreien Raum aufbewahrt, das ist für ein schnelleres Anfangswachstum vorteilhaft.
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