Pfadfinderzelte mit einfachen Mitteln herstellen - so funktioniert es

Gut, wenn Sie einfache Pfadfinderzelte selber bauen können. Gut, wenn Sie einfache Pfadfinderzelte selber bauen können.
Der Traum eines jeden kleinen Jungen: Ein Leben in völliger Freiheit im Einklang mit der Natur und natürlich mit Survival- Charakter. Wenn auch Sie Spaß daran haben, sich in der Wildnis aufzuhalten, sollten Sie zumindest wissen, wie Sie Pfadfinderzelte mit wenig Material selbst bauen können. Damit Sie zumindest ein paar Nächte geschützt schlafen können.
Jennifer Scholz
18.02.2011 Jennifer Scholz
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Seil
  • Messer
  • Plane oder Poncho
  • Klappspaten
  • Äste, Laub, Moos

Unterwegs in der Natur - Pfadfinderzelte selbst bauen

  • Pfadfinderzelte dienen dem Überleben! Wenn die Dämmerung naht, beeilen Sie sich, einen Unterschlupf für die Nacht zu bauen. Suchen Sie dafür zwei Baumstämme, die in etwa 2 Meter auseinander stehen. Spannen Sie zwischen beide Bäume in ungefähr 1,20 Meter Höhe ein Seil und zurren Sie es gut fest. Oder Sie benutzen einen bereits über den Boden ragenden dicken Ast.
  • Werfen Sie eine Plane (2 x 2 Meter) zu gleichen Teilen über das Seil, alternativ können Sie einen Poncho benutzen. Die Enden, die am Boden liegen, werden zum Schutz vor Wind und Regen mit Steinen oder dicken Ästen aus der Umgebung beschwert. Mithilfe des Klappspatens schippen Sie zusätzliche Erde auf die Enden des Pfadfinderzeltes. Außerdem können Sie an beiden Planseiten jeweils eine Rinne ausheben, in der mögliches Regenwasser abfließen kann. Der Boden im Innern des Zeltes wird zur Isolierung mit Moos und Laub bedeckt.
  • Besser ist es, wenn Sie mehrere Varianten kennen, um Pfadfinderzelte zu bauen. Demnach können Sie einen Unterstand selbst errichten. Wenn Sie keinen geeigneten stabilen Ast finden, der in gut einem Meter Höhe über den Boden ragt, müssen Sie sich selbst ein Gerüst bauen. Dafür benötigen Sie zunächst drei gerade gewachsene Äste von etwa 6 cm Durchmesser und etwas Seil. Rammen Sie zwei der Äste in einem Abstand von etwa 2 Metern senkrecht in den Boden oder graben Sie die Enden ein, sodass Sie ca. 1 Meter aus dem Boden ragen. Vergewissern Sie sich, dass sie wirklich fest stehen. Der dritte Ast sollte mindestens 2 Meter lang sein, sodass Sie ihn über die beiden aus dem Boden ragenden Astenden legen und mit dem Seil festbinden können.
  • Sammeln Sie in Ihrer Umgebung weitere, am besten gerade gewachsene Äste. Spitzen Sie gegebenenfalls die Astenden mit einem Messer an. Legen Sie die Äste mit einem Ende über den festgebundenen waagerechten Ast, das andere angespitzte Ende stecken Sie im Boden fest. Verfahren Sie so mit allen Ästen, legen Sie diese ganz eng aneinander, umso geschützter ist Ihr Nachtlager vor Wettereinflüsse. Jetzt haben Sie ein halbes schräges Dach. Die Enden der schräg liegenden Äste brauchen nur wenige Zentimeter über den waagerechten Ast ragen.
  • Mit einem Klappspaten können Sie an der Längsseite ebenfalls eine Regenrinne ausheben. Außerdem müssen Sie die Äste Ihres Unterstandes mit Erde und Moos bedecken, um das Dach bestmöglich vor Wind und Regen zu schützen. Den Boden im Innern können Sie zur Polsterung ebenfalls mit Moos und Laub bedecken.
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