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Personenschutz - Gehalt erhöhen mit Arbeit im Ausland

Jeder Beruf hat seine Vor- und Nachteile, so auch der des Personenschützers. Zwar scheint er für viele ein absoluter Traumberuf zu sein, weil man extrem gut verdient und es mit recht abwechslungsreichen Arbeitstagen zu tun hat, jedoch ist er im Gegenzug dazu nicht nur extrem anstrengend und hart - er ist auch wahnsinnig gefährlich und verlangt eine hohe Reaktionsschnelle, wenn man ihn überleben will. Vor allem im Ausland kann einen der Personenschutz leicht einmal in lebensgefährliche Situationen bringen - dafür verdient man dort aber noch besser. Mit welchem Gehalt Sie als Personenschützer im Ausland rechnen können und welche Spezialausbildung Sie dafür brauchen, erfahren Sie hier.

Welches Gehalt verdienen Personenschützer im Ausland?
Welches Gehalt verdienen Personenschützer im Ausland?

Ausbildung im Personenschutz

  • Generell soll ein Personenschützer dafür sorgen, dass einem oder mehreren ihm Anvertrauten nichts zustößt. Im Notfall beinhaltet das, dass der Personenschützer die Kunden mit Einsatz seines Körpers und sogar Lebens beschützen muss. Ein im Personenschutz Ausgebildeter ist meist sehr gefragt und kann entweder bei Sicherheitsfirmen, vom Staat oder im eigenen Business seine Arbeit ausüben. Egal ob Detekteien oder Kaufhäuser - einen Job findet der Personenschützer immer, wenn er am Ende vielleicht auch einmal als Türsteher arbeiten muss.
  • Wer sich wirklich zum Personenschützer eignet, bringt nicht nur eine gute Kondition und sportliches Können mit, sondern sollte vor allem besonnen agieren und gut koordinieren können. Dazu benötigt ein angehender Personenschützer Disziplin, eine gute Allgemeinbildung und eine gewisse Lebenserfahrung. Weil von seiner Reaktion Menschenleben abhängen, sollte er selbstverständlich auch zuverlässig und diskret agieren. Als wichtigste Unterlagen zur Bewerbung um eine Personenschützerausbildung bei einem privaten Sicherheitsdienst gilt das polizeiliche Führungszeugnis, das möglichst keine Einträge enthalten sollte. Jeder angehende Auszubildende sollte auf jeden Fall damit rechnen, dass seine Arbeitszeit immer variabel sein wird und es vorkommen kann, dass er eine bestimmte Person über 24 Stunden am Tag beaufsichtigen und beschützen muss - ein echter Fulltimejob also.
  • Im Normalfall lassen sich angehende Personenschützer in einer IHK-Ausbildung in den Beruf einführen, die nicht staatlich geregelt ist. Die praktischen und theoretischen Hauptgebiete sind dabei Gesetzeskunde, Psychologie und Taktik, daneben auch Evakuierungsmaßnahmen, Schusswaffengebrauch und Selbstverteidigung. Die Grundausbildung zum Personenschützer eignet sich vor allem für diejenigen, die wirklich kontinuierlich im Beruf arbeiten wollen und nicht nur auf ein paar Aufträge für das schnelle Geld aus sind. Die Kosten von 6500 Euro trägt der Auszubildende selbst, verdient nach der Ausbildung dafür aber bereits ein Gehalt von mindestens 2000 Euro.

Kurse & Gehalt für Sicherheitskräfte im Ausland

  • Wer durch den Personenschutz wirklich Geld machen will, sodass er sich schließlich die ein oder andere Auszeit nehmen kann ohne in finanzielle Not zu geraten, sollte sich einen anderen Ausbildungsweg überlegen. Weil ein wirklich hohes Gehalt von bis zu 6000 Euro im Grunde nur im Ausland verdient werden kann, ist es ratsam, sich im Zuge einer internationalen Ausbildung auch im Ausland zum Personenschützer machen zu lassen- so zum Beispiel in Isreal. Auch Weiterbildungsmaßnahmen im Ausland sind möglich - sie nehmen einen kürzeren Zeitraum in Anspruch und sind von der Steuer absetzbar, wenn der Absolvent nachweist, dass er sie für den Job gebraucht hat.
  • Viele Auslandseinsätze von Personenschützern erfordern gefestigte Kenntnisse über das betroffene Auftragsland und hängen mit noch größeren Gefahren zusammen als der Personenschutz innerhalb Deutschlands. Deswegen können Sie für das Ausland sogar einen Gefahrenzuschlag auf Ihren normalen Lohn aufschlagen lassen.
  • Ihnen sollte trotz der verführerischen Geldangebote jedoch klar sein, dass der Personenschutz in Ländern wie Afghanisthan aber alles andere als einfach wird und oft frühere Militär- oder Polizeiabsolventen bevorzugt werden, weil sie leichter in die Auslandslage einzuarbeiten sind. Gegebenenfalls könnten Sie sich vor Ihrem Auslandseinsatz darum bemühen, von erfahrenen Soldaten ein Bild über die Lage im entsprechenden Land vermittelt zu bekommen.
  • Zudem ist ein Briefing direkt vor dem Auslandseinsatz ein absolutes Muss. Hier sollten Sie nicht nur den Schutzweg und die Schutzstrategien besprechen, sondern auch die Sitten und gesetzeslage des Auslandsgebietes kennenlernen, weil die sich meist grundlegend von Deutschland unterscheidet. Personenschutzakademien bieten auf Anfrage zusätzlich ein individuelles und zeitlich variables Coaching für das konkrete Einzelland an, in das Sie ausgesendet werden. Hier vermittelt man Ihnen alles, was Ihnen über das Einsatzgebiet noch unklar ist, daneben vollkommen individuell die Zusammenarbeit mit den konkreten Behörden sowie ein besonderes Schießtraining und einen Einblick in landestypische Sprengstoffe und Kampfwaffen. 

Nur wegen dem höheren Gehalt sollten Sie sich am Ende auf keinen Fall ins Ausland schicken lassen. Nicht nur einmal ist es vorgekommen, dass deutsche Personenschützer in wirklich brisanten Gebieten eine ganze Gruppe von Zivilisten verloren haben, die ihnen anvertraut waren. Sicher kann eine solche Erfahrung einen Menschen brechen und ihm das Gefühl geben schuldig zu sein und vollkommen versagt zu haben. Überlegen Sie sich daher ganz genau, ob Sie sich den Einsatz zutrauen und sagen Sie bei den geringsten Zweifeln ab - um Ihrer und derer Leben Willen.

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