Peinlichkeiten auf Bild gebannt - so gehen Sie souverän damit um

Peinliches kann vorkommen. Peinliches kann vorkommen.
Die Knutschszene mit der falschen "Freundin" auf einer Party, das unglückliche Stolpern auf der Straße - kleine und größere Peinlichkeiten sind schnell einmal auf Bild gebannt. Wie sehr Sie dies unter Druck setzen kann, hängt vor allem von Ihrem Umgang mit den entstandenen Bildern ab.
Anna Schmidt
20.01.2012 Anna Schmidt

Die zunehmende Digitalisierung bietet immer mehr Möglichkeiten, Peinlichkeiten schnell einmal auf Bild zu bannen und im schlimmsten Fall diese Bilder dann auch im weltweiten Netz zu verbreiten. Mancher ist gar so hemmungslos, seine eigenen Peinlichkeiten ins Netz zu stellen.

Auf Bild gebannte Peinlichkeiten nicht verbreiten

  • Auch wenn Sie Ihre eigenen peinlichen Situationen, die auf Bild gebannt wurden, eher lustig finden, sollten Sie sich hüten, dies alles frei im Netz zu verbreiten.
  • Denn Sie müssen damit rechnen, dass auch ein potenzieller Arbeitgeber heutzutage alle Möglichkeiten nutzt, sich über den Bewerber zu informieren. Findet er dann allzu peinliche Bilder oder Szenen von Ihnen im Netz, die Sie vielleicht sogar noch mit Stolz dort hineingestellt haben, kann es mit der möglichen neuen Stelle schnell vorbei sein.   
  • Nicht immer haben Sie es jedoch selbst in der Hand, wer von den auf Bild gebannten Szenen erfährt und wer nicht.
  • Wissen Sie jedoch, dass gewisse Bilder von Ihnen existieren, von denen ein anderer Mensch besser nichts wissen sollte, kann es manchmal klüger sein, offen damit umzugehen. 

Beichten kann klüger sein, als zu schweigen

  • Gibt es beispielsweise von einer Party Bilder von Ihnen, die peinlich werden könnten, weil Sie im alkoholbedingten Überschwang den oder die Falsche geküsst haben, sollten Sie nicht warten, bis dies "auffliegt".
  • Beichten Sie die peinliche Situation Ihrem Freund oder Ihrer Freundin, haben Sie die Angelegenheit damit möglicherweise schneller bereinigt, als wenn Sie zu lange schweigen.
  • Erfährt Ihre Partnerin oder Ihr Partner von einem Dritten von den Bildern, könnten Sie in größere Erklärungsnöte kommen. Denn dann sieht es vielleicht so aus, als hätten Sie "mehr" zu verbergen.
  • Wenn Sie selbst auch über die auf Bild gebannten Peinlichkeiten lachen können, wird zudem kaum jemand auf die Idee kommen, Sie damit ärgern oder gar "erpressen" zu können. 

Peinliche Situationen sind oft schneller im Bild festgehalten, als einem lieb sein kann. Wenn Sie souverän damit umgehen, werden die Peinlichkeiten jedoch auch schneller wieder vergessen sein und keine unliebsamen Nachwirkungen haben.

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