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PDF bearbeiten - radieren geht so

Falls sich in einer PDF bspw. ein Foto befindet, welches Sie nachträglich noch bearbeiten möchten, oder eine Linie zu viel ist, können Sie dies relativ einfach beheben, indem Sie dies mit GIMP wegradieren. Die Software ist leicht zu bedienen und bietet Ihnen zudem jede Menge nützliche Bildbearbeitungsfunktionen.

Relativ einfach mit GIMP eine PDF-Datei bearbeiten.
Relativ einfach mit GIMP eine PDF-Datei bearbeiten.

PDF mit GIMP radieren

Relativ einfach und vor allem kostenlos können Sie eine PDF-Datei mit der Software GIMP bearbeiten. 

  1. Dazu müssen Sie sich die Bildbearbeitungssoftware zunächst auf Ihren Computer laden und dort installieren. 
  2. Starten Sie dann das Programm und klicken Sie in Menü unter "Datei" auf den Eintrag "Öffnen".
  3. Navigieren Sie sich nun in dem neuen Fenster zu Ihrer PDF-Datei und wählen Sie diese mit einem Doppelklick aus. 
  4. Daraufhin öffnet sich ein neues Dialogfenster mit den Titel "Aus PDF importieren". Wählen Sie gegebenenfalls die Seiten aus, welche Sie importieren möchten, und ändern Sie die Auflösung auf 300 dpi, um mit einer hohen Ausgangsqualität zu arbeiten. 
  5. Nun können Sie Ihre PDF-Datei wie ein normales Bild bearbeiten. Zum Radieren können Sie das entsprechende Werkzeug "Radierer" verwenden, welches Sie links finden und das ein rotes Symbol hat. 
  6. Sobald Sie das Radieren beendet haben, müssen Sie die Datei wieder ins PDF-Format exportieren. Dafür können Sie die Kombination Strg+Umschalt+E nutzen oder unter "Datei" auf "Exportieren" klicken.  
  7. Anschließend brauchen Sie nur noch einen Dateinamen und Speicherort festzulegen, unten links bei "Dateityp" die Option "Portable-Document-Format" auszuwählen und dann den Button "Exportieren" zu verwenden.

Alternativen zum Bearbeiten

Je nachdem, was Sie mit dem PDF-Dokument später noch machen möchten, können Sie alternativ zu GIMP auch noch andere Vorgehensweisen bzw. Programme nutzen. 

  • Am simpelsten können Sie eine PDF-Datei indirekt bearbeiten, indem Sie sich die ganze Seite auf Ihrem Bildschirm anzeigen lassen und davon dann einen Screenshot machen. Diesen Screenshot können Sie dann bspw. mit der Windows-Software Paint bearbeiten, mit der Sie ebenfalls radieren können. Das fertige Bild speichern Sie dann entweder als JPG-Datei oder mithilfe eines virtuellen Druckers (bspw. PDFCreator) einfach als PDF-Format ab.
  • Bei Weitem professioneller gelingt das nachträgliche Bearbeiten, indem Sie ein Programm der Adobe-Reihe verwenden, welches aber auf jeden Fall kostenpflichtig ist. Mit Adobe Photoshop können Sie ähnlich wie bei GIMP eine PDF-Datei als Bild öffnen, radieren und dann wieder sichern. Mit Adobe Illustrator können Sie nur bedingt radieren, da die Software mit Vektoren arbeiten und Sie dementsprechend nur die Pfade einzeln entfernen bzw. neue Objekte über die zu radierende Fläche legen können. Ähnlich funktioniert dies bei Adobe InDesign, welches zum Layouten gedacht ist. Mit der Software können Sie eine PDF platzieren und dann mit Objekten überlagern, um ungewünschte Bereiche zu entfernen.
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