Einen PC nicht von der Stange zu kaufen, sondern ihn selbst zusammen zu stellen, hat viele Vorteile. Vielleicht wird der PC nicht günstiger als ein komplettes System, sicher ist aber, dass Sie ein besseres Preis-Leistungsverhältnis erzielen können. Somit lohnt sich der Gedanke, seinen PC selbst und auch günstig zusammenstellen zu lassen.
- 03.11.2010 Marc Tilian
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
So stellen Sie Ihren PC zusammen
- Selbst zusammengestellte PCs haben den großen Vorteil, auf den jeweiligen Nutzer und dessen Wünsche besser einzugehen, als dies ein vorgefertigter PC tut. Sie selbst wissen, für welche Zwecke Sie den PC benötigen und auf welche Hardware bzw. Software Sie Ihren Fokus legen möchten. Bereits fertige PCs dagegen versuchen, alle Bereiche einigermaßen gut abzudecken, da bleibt jedoch kein Raum für Spezialisierungen. Je nachdem wie viel Qualität Sie auf Ihre Hardware legen, können Sie Ihren PC auch sehr günstig selbst zusammenstellen.
- Entscheidend ist also, dass Sie genau wissen, wofür der PC später eingesetzt wird. Denn ein PC für reine Büroarbeit benötigt eine andere Software, besonders aber Hardware, als ein PC für Computerspiele oder Foto- und Videobearbeitung.
- Ein PC für Büroarbeiten sollte demnach viel Wert auf den Arbeitsspeicher, die Festplatte, das Motherboard oder Mainboard, den Prozessor und besonders die Software legen. Auf diese Bestandteile der Hardware sollten Sie achten, wenn Sie Ihren PC zusammenstellen. Daten werden sekündlich auf dem Arbeitsspeicher, der in RAM angegeben wird, für den sofortigen Gebrauch zwischengespeichert. Dies passiert, wenn Sie mehrere Programme geöffnet haben, etwas downloaden, etc. Je größer der Arbeitsspeicher, desto schneller erfolgt der Zugriff, was das Arbeiten deutlich beschleunigt.
- Bei der Festplatte muss man auf Größe und Geschwindigkeit achten. Selbst große Festplatten sind mittlerweile zu erschwinglichen Preisen zu bekommen, doch wichtig ist auch die Zugriffsgeschwindigkeit. Diese sollte möglichst hoch sein, was leider aber auch die Preise schnell ansteigen lässt. Trotzdem ist das Arbeiten sehr viel angenehmer, wenn Daten schnell geladen werden.
- Das Motherboard ist das zentrale Element im PC, denn auf diesem wird die gesamte Hardware angeschlossen. Oft wird es nicht wirklich berücksichtigt, da es nicht direkt auf die Geschwindigkeit des PCs einwirkt. Dennoch ist es wichtig und Sie sollten daran nicht sparen, denn es ist wichtig, dass alle Geräte gut miteinander kommunizieren – nur so ist ein schnelles und sicheres System zu garantieren.
- Der Prozessor ist vor allem verantwortlich für die Geschwindigkeit des PC’s – mit den neuen CPU’s von Inter und AMD sind Sie immer gut bedient. Die Software ist ganz entscheidend bei Büroarbeiten, schließlich wollen Sie eine sichere und stabile Software. Neben dem Betriebsprogramm zählen auch vor allem Antiviren Programme zum Standard.
- Bei PCs für Spiele müssen Sie das Gewicht vor allem auf die CPU, also den Prozessor, die Grafikkarte, das Mainboard, den Arbeitsspeicher und auch den Lüfter legen, wenn Sie Ihren PC günstig zusammenstellen. Auch das Kühlsystem wird für gewöhnlich ungenügend berücksichtigt. Doch es trägt entscheidend zur Geschwindigkeit bei, denn eine warmgelaufene Hardware bringt nicht mehr die volle Leistung – besonders bei qualitativen Spielen ärgerlich, die viel Geschwindigkeit verzehren.