Alle Kategorien
Suche

Pausenzeiten bei Kraftfahrern - das sollten Sie beachten

Nach wie vor geschieht ein Großteil der Unfälle mit dem LKW durch das nicht Einhalten der Pausenzeiten bei Kraftfahrern. Im Folgenden erfahren Sie, worauf Sie achten müssen.

Pausenzeiten beim LKW fahren einhalten!
Pausenzeiten beim LKW fahren einhalten!

Arbeits- und Lenkzeit bei Kraftfahrern

  • Alle Kraftfahrer unterliegen der Lenk- und Ruhezeitenverordnung nach VO (EG) Nr. 561/2006. So soll gewährleistet werden, dass auch die Pausenzeiten bei Kraftfahrern eingehalten werden und eine Häufung der Unfälle durch Lkws auf den Straßen verringert wird.
  • Diese Verordnung legt die Regeln für die zulässige Tageslenkzeit, für die Pausen und die wöchentliche Lenkzeit fest.
  • Sie besagt, dass Kraftfahrer nicht länger als 48 Stunden pro Woche arbeiten und die Lenkzeit von 56 Stunden pro Woche nicht überschreiten dürfen.
  • Wird ein Lkw-Fahrer bei der Überschreitung der zulässigen Zeiten erwischt, darf er nicht weiterfahren und sein Vorgesetzter wird von der Polizei informiert.

Pausenzeiten müssen eingehalten werden

  • Die Pausenzeiten für den Kraftfahrer sind fest geregelt. So muss der Kraftfahrer nach spätestens 4,5 Stunden eine Pause von wenigstens 45 Minuten machen. Diese Pausen kann der Fahrer in zwei Abschnitte teilen. Das heißt, er kann zuerst innerhalb dieser 4,5 Stunden eine fünfzehnminütige Pause machen, muss aber nach den 4,5 Stunden dann 30 Minuten am Stück pausieren.
  • Nach dieser Pause beginnt die neue Lenkzeit.
  • Insgesamt darf ein Kraftfahrer nur 9,6 Stunden pro Tag in der Woche arbeiten, muss aber 11 Stunden am Tag ruhen, um die nötige Konzentration für das Führen des Lkws zu haben.
  • Der Rest des Arbeitstages gliedert sich in Bereitschaft und Lenkzeitunterbrechungen auf. Wartezeiten haben nichts mit den Pausenzeiten bei Kraftfahrern zu tun. Sie bedeuten lediglich, dass der Fahrer sich für seinen Einsatz als Kraftfahrer bereithalten muss. Für diese Bereitschaftszeit gibt es im Gegensatz zur Arbeits- und Ruhezeit keine gesetzlich vorgegebenen Höchstgrenzen.
Teilen: