Passfotos machen - das müssen Sie beachten

Gehen Sie besser zum Fotografen. Gehen Sie besser zum Fotografen.
Passfotos braucht man immer wieder, sei es für die Bewerbung, für den Führerschein, für die Beantragung oder Verlängerung des Ausweises. Selber machen ist nicht zu empfehlen; die Fotoautomaten in den Bahnhöfen sind absolut zu meiden. Ein Fotograf ist definitiv die bessere Wahl, auch wenn er teurer ist. So werden Ihre Fotos bei Behörden akzeptiert.
Heike Funke
15.12.2011 Heike Funke
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände

Dafür werden gute Passfotos benötigt

  • Alle zehn Jahre müssen Sie Ihren Ausweis verlängern lassen. Das Einwohnermeldeamt verlangt dann ein neues Passfoto in zweifacher Ausfertigung.
  • Wenn Sie sich zum Führerschein anmelden, benötigen Sie auch ein Passfoto, das in das Kärtchen hineingedruckt wird.
  • Bei Bewerbungen um eine Arbeitsstelle ist es zwingend erforderlich, jeweils Fotos, möglichst Passfotos, beizufügen.
  • Für Selbstständige, die sich auf Plattformen wie Xing anbieten, ist ein Bild auch eine gute Idee, damit der potenzielle Auftraggeber sieht, mit wem er es zu tun hat. Überhaupt ist das Leben im Internet dazu übergegangen, nicht mehr anonym zu sein. Sie machen also nichts falsch, wenn Sie sich zu erkennen geben.

So sollte Ihr Fotograf die Fotos machen

  • Die vorgegebenen Maße sind 45 mm Höhe und 35 mm Breite.
  • Der Hintergrund muss hell und einfarbig sein und einen Kontrast zu Ihren Haaren und Ihrem Gesicht aufweisen. Gemusterte Tapeten oder Möbel im Hintergrund sind demnach nicht erlaubt.
  • Eine Kopfbedeckung ist nicht erlaubt. Es gibt jedoch Ausnahmen, wenn die Kopfbedeckung aus religiösen oder medizinischen Gründen erforderlich ist. Jedoch muss der Bereich vom Kinn bis zur Stirn gut erkennbar bleiben.
  • 70 bis 80 Prozent des Bildes müssen den Bereich von Ihrer Kinnspitze bis zum Kopfende darstellen. 27 bis 40 mm sind die Minimal- bzw. Maximalmaße des Gesichtsbereichs. Ihr Gesicht muss zentriert im Foto erscheinen.
  • Die Qualität muss scharf und kontrastreich sein, und das Bild darf nicht fleckig sein. Beides wird durch entsprechend gute Ausleuchtung gemeistert.
  • Ihr Blick muss in die Kamera gerichtet sein. Sind Sie Brillenträger, so behalten Sie Ihre Brille auf, die Augen müssen jedoch klar erkennbar sein. Lichtreflexionen sind zu vermeiden.

Wenn Sie Ihre Passfotos dennoch selbst machen wollen, beachten Sie neben den obigen Punkten noch, dass Sie die Bilder auf hochwertiges Papier mit einer Druckauflösung von mindestens 600 dpi ausdrucken. Der Druck muss farbneutral sein, was bei den meisten Office-Druckern schon schwierig werden dürfte. Die Hauttöne müssen natürlich erscheinen, ein weiteres großes Problem. Knicke oder Verschmutzungen sind absolut zu vermeiden.

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