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Parkettversiegelung selber vornehmen

Parkett kann mit der Zeit stumpf, verkratzt und unansehnlich werden. Dann wird es Zeit, es wieder aufzuwerten und mit einer Parkettversiegelung zu schützen. Hier finden Sie eine Anleitung dazu.

Vor der Parkettversiegelung muss geschliffen werden.
Vor der Parkettversiegelung muss geschliffen werden.

Was Sie benötigen:

  • Parkettschleifmaschine
  • Rand- und Eckenschleifmaschine
  • Versiegelungslack
  • Parkett-Fugenlösung
  • Rolle vom Auftragen
  • Staubsauger

Wenn Ihr Parkett nicht mehr besonders schön ist, können Sie es wieder aufwerten. Wenn das getan ist, braucht Ihr Boden eine Parkettversiegelung, damit er wieder eine ganze Weile schön bleibt. Aber auch neues Parkett muss eine Parkettversiegelung erhalten. Vor der Parkettversiegelung allerdings steht Ihnen noch einiges an Vorarbeit bevor, egal ob es sich um altes oder neues Parkett handelt.

So gelingt eine Parkettversiegelung

  1. Bevor Sie eine Parkettversiegelung vornehmen können, müssen Sie die Sockelleisten entfernen und Ihr Parkett erst einmal gut säubern. Anschließend muss der Boden mit einer Schleifmaschine abgeschliffen werden. Hierbei ist zu beachten, welches Parkett Sie haben. Normaler Dielenboden sollte parallel zum Dielenverlauf geschliffen werden, bei Stabparkett erfolgt der Schliff im Winkel von 7-15 Grad, und Mosaik- oder Würfelparkett, sollten Sie diagonal zum Faserverlauf von links nach rechts schleifen.
  2. Schwer erreichbare Stellen, wie Ecken oder Ränder, müssen mit einer Rand- und Eckenschleifmaschine geschliffen werden.
  3. Ist der Parkettboden abgeschliffen, sollten Sie tiefe Kratzer oder Risse ausbessern. Rühren Sie einfach Schleifstaub mit Parkett-Fugenlösung an und spachteln Sie die Stellen damit zu. Lassen Sie danach alles gut trocknen und schleifen Sie das Parkett noch einmal mit einem Feinschliff ab.
  4. Danach können Sie mit der Parkettversiegelung beginnen. Saugen Sie zuvor den Boden noch einmal ab, um den Schleifstaub zu entfernen. Jetzt können Sie den Versiegelungslack (oder einen anderen dafür vorgesehenen Lack) auf das Parkett auftragen. Es empfiehlt sich, den Lack mit einer langen Rolle auf das Parkett zu streichen. Lassen Sie den Lack gut trocknen und schleifen Sie den Boden am nächsten Tag noch einmal mit einem feinen Schleifpapier.
  5. Wieder sollte das Parkett abgesaugt werden. Dann folgt eine zweite Parkettversiegelung mit dem Speziallack. Auch danach muss der Lack gut austrocknen und das Parkett neu geschliffen werden. Erst nach dieser dritten Bodenreinigung können Sie Ihre Parkettversiegelung mit einer letzten Lackschicht abschließen. Achten Sie beim Lackieren darauf, dass kein Sonnenlicht auf das Parkett fällt, da der Lack sonst Blasen bildet.
  6. Ebenfalls sollten Sie die Parkettversiegelung nie mit Gegenlicht durchführen, da Sie vergessene Stellen so nicht gleich sehen und ausbessern können. Tragen Sie den Versiegelungslack immer in ganzen Bahnen von ca. eineinhalb Metern Breite auf, damit es so gleichmäßig wie möglich werden kann. Putzen Sie Ihren Boden nach der letzten Parkettversiegelung erst ungefähr nach zwei Wochen das erste Mal, da er erst dann voll belastbar ist.
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