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Parkett ist nass geworden - so beheben Sie das Problem

Parkette können Sie normalerweise auf allen Untergründen verlegen, die eben, sauber und vor allem trocken sind. Empfohlen werden als geeignete Untergründe zum Beispiel Estriche (Zement) Kunststoffbeläge, Keramik- und Marmorböden, Spanplatten oder Holzfußböden. Ist Parkett nass geworden, müssen Sie die Ursachen finden und beseitigen.

Parkett ist wunderschön und lange haltbar.
Parkett ist wunderschön und lange haltbar.

Was Sie benötigen:

  • Feuchtigkeitsperre
  • Belüftung
  • Leinölfirnis
  • Lackversiegelung

Vor dem Verlegen von Parkett auf einem Untergrund wie Zement-Estrich müssen Sie dessen Feuchtegehalt messen. Die Restfeuchte darf keinesfalls die vom Hersteller vorgegebenen Grenzwerte überschreiten. Parkett braucht zudem immer einen Schutz gegen aus dem Unterboden aufsteigende Feuchtigkeit.

Ursachen, warum das Parkett nass geworden ist

  • In einem mit Parkett ausgestatteten Raum kann es aus mehreren Gründen dazu kommen, dass der Holzfußboden über ein verträgliches Maß hinaus nass geworden ist. Gefährdet ist besonders nicht verleimtes Click-Parkett und Laminat.
  • Bei einem unversiegelten Parkett reicht bereits die Menge einer zerbrochenen 1-Liter-Flasche Wasser aus, wenn das Malheur längere Zeit unbemerkt bleibt. Ein örtlich begrenzter Schaden ist meist die Folge.
  • Größere Schäden treten dann auf, wenn der Untergrund nicht ausreichend trocken war oder wenn die Feuchtigkeitssperre undicht ist. Dabei kann eine nicht fachgerecht abgeklebte Folie die Ursache sein.
  • Ist die Randfuge (1,5 bis 2 Zentimeter) groß genug gewählt worden, hat der Holzboden die Möglichkeit sich auszudehnen.
  • Wurde beim Verlegen des Parkettbodens an einer Stelle die Randfuge nicht eingehalten, führt bereits eine geringe Feuchtigkeit zu einem Anheben des Bodens.

Parkettboden vor zu viel Feuchtigkeit schützen

  1. Falls Ihr Parkett beim Reinigen zu nass geworden ist, lassen Sie es lange Zeit bei guter Belüftung trocknen. Fällt ein Glas mit Bier oder Wasser um, saugen Sie die Feuchtigkeit schnell mit einem Tuch auf. Das gilt in erster Linie für unversiegelten Parkettboden.
  2. Reinigen Sie unversiegeltes Parkett mit Wasser, Schmierseife und etwas Leinölfirnis. Nebelfeuchte Wischweise ist angeraten.
  3. Wachsen Sie den Holzboden jedes halbe Jahr nach einer vormaligen gründlichen Reinigung. Achten Sie besonders auf gefährdete Bereiche wie Balkon- beziehungsweise Terrassentür.
  4. Verklebtes Parkett kann bestens mit einer Lackversiegelung geschützt werden. Erst nach vielen Jahren bedarf es einer eventuellen Neuversiegelung.

Wenn Parkett zu nass geworden ist und nicht schnell Gegenmaßnahmen ergriffen werden, wird das zu nicht reparierbaren Schäden führen. Achten Sie auf ein gesundes Raumklima (21 Grad Celsius, 48 bis 61 Prozent Luftfeuchtigkeit).

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