Kein Inhaltsstoff in Pflegemitteln ist so umstritten wie Paraffin. Einerseits ist der Pflegeerfolg insgesamt recht gut. Andererseits währt der Erfolg nur kurzfristig. Als Notfallhilfe oder Pflegeergänzung ist Paraffin als Inhaltsstoff in Cremes bewährt. Als Basispflege steht Paraffin jedoch im Verdacht, die Poren zu stark zu verstopfen.
- 09.12.2011 Franziska Wartmann
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Paraffin in Pflegemitteln - das ist zu bedenken
- Paraffin in Cremes bietet einige Vorteile. Zunächst ist Paraffin ein günstiger Inhaltsstoff, der ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet.
- Dazu ist Paraffin bei robuster Haut gut verträglich und pflegend. Als SOS-Hilfe ist Paraffin beispielsweise in Handcremes von Nutzen.
- Die schützende Wirkung von Paraffin ist erwiesen und ist bei Handpflegeprodukten hilfreich.
- Auch in Lippenpflegestiften oder Haarkuren wird Paraffin häufig eingesetzt. Die Sofortwirkung ist gegeben.
- Allerdings steht Paraffin auch im Verdacht, süchtig zu machen. Das heißt, Sie verspüren das Bedürfnis immer wieder nachcremen zu wollen.
- Dazu hat Paraffin Creme den Ruf, die Poren zu verstopfen, was zu Hautirritationen und Pickeln führt.
- Deshalb gilt hier: Weniger ist mehr! Als Pflegeergänzung ist Paraffin Creme gut geeignet. Als Tagescreme für das Gesicht oder in Ihrer Körperlotion wäre dieser Inhaltsstoff jedoch kontraproduktiv.
- Auch bei sehr empfindlicher Haut ist Paraffin Creme nur bedingt einsetzbar.
So finden Sie die richtige Creme
- Wenn Sie neue Kosmetikprodukte kaufen, dann testen Sie neue Produkte vorab am besten zunächst am Handgelenk oder in der Armbeuge.
- Kommt es in den nächsten Stunden zu Hautrötungen, dann benutzen Sie das Produkt lieber nicht weiter.
- Cremes ohne Paraffin oder Erdöl sind meist direkt ausgepriesen. Diese Kosmetik eignet sich für normale Haut und wegen der leichteren Konsistenz speziell in den Sommermonaten.
- Creme mit Paraffin sind im Winter einfach pflegender und wie oben beschrieben, als Soforthilfe gut geeignet.
- Wenn Sie in Ihrer Wahl unsicher sind, dann lassen Sie sich von einer Kosmetikerin oder in der Apotheke beraten.