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Ozonloch - eine Lüge?

Ist die Angst vor dem Ozonloch berechtigt oder handelt es sich um eine großangelegte Klimalüge? Hier gehen die Meinungen auseinander. Nur eins ist sicher: Es gibt sie, die Löcher in unserer Ozonschicht.

Sonnencreme schützt vor krebserregenden UV-Strahlen.
Sonnencreme schützt vor krebserregenden UV-Strahlen.

Was ist ein Ozonloch?

Bereits 1881 schloss der Wissenschaftler Walter Noel Hartley aus seinen Messungen, dass über unseren Köpfen eine Ozonschicht schwebt. Seit 1930 sind Wissenschaftler in der Lage, diese mithilfe des Dobson-Spektrometers zu vermessen und regelmäßig zu beobachten. Es handelt sich um eine Schicht bestehend aus einer besonderen Zusammensetzung von drei Sauerstoffatomen. Diese schützt vor der gefährlichen ultravioletten Strahlung, die mit den Sonnenstrahlen jeden Tag auf die Erde trifft. Diese hochenergetische Strahlung würde ungefiltert jedes heute bekannte Leben unmöglich machen. Die UV-Strahlung, die dennoch die Erdoberfläche erreicht, kann bei Mensch und Tier Hautkrebs auslösen.

1974 warnten die Chemiker Maro J. Molina und Frank Sherwood Roland erstmals vor den gefährlichen Auswirkungen der Fluorkohlenwasserstoffe (kurz FCKW). Dabei handelt es sich um Chlorverbindungen, die als Treib- und Isoliergas beispielsweise in Kühlschränken und Spraydosen verwendet wurden. Anfang der 80er-Jahre war es dann so weit: Wissenschaftler entdeckten über der Antarktis ein Loch in der schützenden Ozonschicht!

1995 bestätigte es dann auch der Nobelpreis für den Meteorologen Paul Crutzen: Fluorkohlenwasserstoff ist der Grund für das Ozonloch. Das Montrealer Protokoll war die sofortige Reaktion auf diese menschgemachte Katastrophe. Es verbot bereits 1987 weltweit die Verwendung von FCKW.

Die vermeintliche Lüge vom Loch in der Ozonschicht

Dass es ein Loch gibt, ist wissenschaftlich bestätigt und unumstritten. Doch welche Gefahr geht tatsächlich von ihm aus? Handelt es sich um eine Lüge unseres Klimas betreffend oder zerstört FCKW unsere Umwelt? Hier gibt es verschiedene Ansätze.

Die Fuchs Media Solutions informiert auf Ihrer Website zum Thema Globalisierung. Hier erfahren Sie von der großen Angst der 80er- und 90er-Jahre: Ein Ozonloch über Australien. Doch dies kann wissenschaftlich nicht bestätigt werden. Vielmehr befinden sich Ozonlöcher über dem Nord- und vor allem über dem Südpol. Dieser ist über 3.000 Kilometer vom australischen Kontinent entfernt. Doch warum ist dann die Hautkrebsrate in Australien so hoch wie nirgends auf der Welt? Dies liegt wohl an der Herkunft der heutigen Australier. Bei ihren Vorfahren handelt es sich um hellhäutige Einwanderer aus Nordeuropa, die der starken Sonneneinstrahlung nicht gewachsen sind. Hier hilft nur eincremen und lange Kleidung.

Interessante Verschwörungstheorien finden sich auf der Seite des Netzwerks EIKE. Dabei handelt es sich um eine Vereinigung von Wissenschaftlern, die die Warnung vor dem Klimawandel für eine großangelegte Lüge halten. Dazu gehört auch das Verbot von Fluorkohlenwasserstoff. Und zwar soll die Firma Dupont, die in den 80er-Jahren das Patent für FCKW hielt, hinter allem stecken. Da das Patent auszulaufen drohte, wollte sie natürlich verhindern, dass ein anderer Hersteller an ihren Erfolg anknüpfte. Somit beauftragte Dupont Wissenschaftler damit, die Schädlichkeit von FCKW nachzuweisen. Denn wenn sie es nicht haben konnte, dann sollte auch kein anderer diesen Stoff verwenden. Und prompt verhalf Paul Crutzen Dupont zu ihrem Glück. Doch laut EIKE hatte FCKW nur einen höchst geringen Anteil an der Entstehung des Loches in der Ozonschicht. 700-mal mehr Chlor verdampft täglich aus unseren Ozeanen. Wer benutzt denn so viel FCKW ausgerechnet am Südpol? Angeblich hat sich das Ozonloch 2011 sogar vergrößert. Nach 20 Jahren Verbot soll immer noch so viel FCKW in unserer Luft herumschweben. Das kann nicht die Wahrheit sein!

Spiegel online Wissenschaft hält dagegen: Das Magazin berichtet, dass das Ozonloch bereits im Herbst 2010 erheblich geschrumpft ist. Zwar gibt es auch heute noch schädliche Produkte mit Chlorverbindungen, doch machen diese nur ein Fünfhundertstel der Chlorverbindungen aus den 90ern aus. Zwölf Messstationen in Europa, Kanada und Japan bestätigen: Das Ozonloch erholt sich und wird bereits 2050 keine Rolle mehr spielen. Bis dahin werden sich die schädlichen Chlorverbindungen aus den 80ern endlich vollständig abbauen.

Ozonlöcher schrumpfen trotz Verschwörungstheorien

Heilt die Zeit alle Wunden? Sicher ist dieses Wissen nicht. Ob FCKW schädlich ist oder nicht - die Ozonlöcher werden kleiner. Woran das auch immer liegen mag. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung über die Problematik des Ozonlochs. Doch eins ist klar: Hier handelt es sich um ein gutes Thema für Verschwörungstheoretiker.

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