Outlook: Kontoeinstellungen exportieren - so funktioniert's

Outlook-Kontoeinstellungen kann man leicht zu anderen Laptops exportieren Outlook-Kontoeinstellungen kann man leicht zu anderen Laptops exportieren
Um Ihre Outlook-Kontoeinstellungen exportieren zu können, gibt es drei bekannte, verschiedene Wege. Der Export der Kontoeinstellungen dient dabei der vereinfachten Wiederverwendung einmal eingegebener Kontoeinstellungen. Und jeder, der schon einmal mehrere Mail-Konten bei Outlook erstellt hat, wird wissen, wie hilfreich es sein kann, diese Einstellungen kein zweites Mal machen zu müssen.
Gastautor
21.12.2010 Gastautor
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Backup-Programm
  • Outlook
  • Outlook Express

Outlook-Kontoeinstellungen exportieren auf drei Arten

In den nachfolgenden drei Absätzen wird auf drei verschiedene Weisen beschrieben, wie Sie Ihre Outlook-Kontoeinstellungen exportieren können, um diese beispielsweise auf einem anderen Computer oder nach einer Formatierung des eigenen Computers wiederzuverwenden. Zuerst wird eine Variante beschrieben, die man nur mit Hilfe von Outlook Express durchführen kann, dann eine, bei der man etwas mit der Ordnerstruktur seines Computers umgehen können sollte, und zuletzt dann eine Methode, die zur Arbeitserleichterung insbesondere bei häufiger Sicherung der Kontoeinstellungen dient, und zwar ein Backup-Programm.

Etwas umständlicher mit Hilfe von Outlook Express

  • Diese Variante ist vermutlich die umständlichste und auch am wenigsten elegante der vorgestellten und auch nur für Outlook 2002 und älter gedacht, da es hier schlichtweg nicht wie bei Outlook 2000 eine Funktion "Outlook Kontoeinstellungen exportieren" gibt. Sie sollte also nur verwendet werden, wenn Sie eine einmalige Sicherung vornehmen.
  • Auf Umwegen ist dieser Export jedoch auch hier möglich. Man legt die Mail-Konten einfach unter Outlook Express an. Dort kann man diese dann als AIF-Datei exportieren und sichern. Leider kann diese Datei keineswegs direkt in Outlook importiert werden, vielmehr ist es nötig, dass Sie beispielsweise nach einer Formatierung des Computers zuerst diese Datei in Outlook Express importieren. Beim ersten Start von Outlook werden dann Ihre Konten erkannt und ein Import angeboten.

Kopieren des persönlichen Ordners Outlook.pst

Eine etwas elegantere Methode ist jene, bei der Sie die Datei von Outlook aus Ihrer Ordnerstruktur kopieren, in der Outlook selber sämtliche Mails und Kontoeinstellungen speichert. Um den Speicherort dieser Datei zu finden, gehen Sie auf "Extras – Optionen" und dann unter der Karteikarte "E-Mail-Setup" auf den Button "Datendateien...". Hier wird Ihnen nun der Speicherort der Datei Outlook.pst angegeben, welche Sie ganz einfach über Copy-Paste sichern können. Empfehlenswert ist dies jedoch nur für Leute, die schon sich ein wenig mehr mit ihrem Computer auskennen.

Beim öfteren Sichern mit etwas mehr Aufwand: Backup-Programm

Die wohl einfachste Variante, insbesondere wenn man solche Sicherungen öfter vornehmen möchte, ist die, sich ein spezielles Backup-Programm herunterzuladen. Hierbei sind zwar zu Anfang einige Voreinstellungen nötig und man muss erst einmal den Umgang mit dem Programm lernen. Hat man diese Hürde aber genommen, ist das Outlook-Kontoeinstellungen exportieren denkbar einfach. Es ist also für jedermann geeignet. Ein solches Programm ist zum Beispiel "MOBackup".

Diese Anleitung
Leser-Tipps (2) Ihren Tipp zur Anleitung schreiben
  • Boe | 30.03.2011, 11:05

    Ich bin auch auf ein Backup Tool (http://www.lookeen-backup.com) umgestiegen, da es mir irgendwann einfach zu umständlich war alles manuell zu sichern. Daher, dass ich regelmäßig sämtliche Outlook Daten speicher, da ich es mir nicht leisten kann auch nur irgendetwas davon zu verlieren und ich mit dem Tool absolut sicher sein kann, dass alles wichtige gesichert ist, hat sich diese Anschaffung allemal gelohnt!

  • Matze | 09.05.2011, 06:35

    Ein guter Artikel, aber ein grober Fehler: Outlook speichert die Kontoeinstellungen NICHT in den PST-Dateien sondern in der Registry. Ich bin genau damit schon mal auf die Nase gefallen: Wollte Outlook auf ein anderes System ziehen und habe nur die PST-Dateien kopiert. Damit hatte ich zwar alle Daten aber keine Einstellungen und keine Konten. Man kann sich diese ganzen Daten zwar auch selbst aus der Registry zusammen stückeln aber das ist wirklich, wirklich lästig. Wer seine Zeit also lieber sinnvoller Nutzt und auf Nummer Sicher gehen will sollte wirklich lieber ein Tool dafür verwenden. Ich fahre schon seit längerem mit dem Outlook Backup Assistant (http://www.priotecs.com/outlook-backup/) sehr gut. Den Hinweis auf die BackupTools im Artikel finde ich auch etwas verwirrend. Wenn man sich nicht unbedingt das schlechteste aller Tools aussucht sollte der Umgang damit in jedem Fall einfach sein als das manuelle Kopieren/Einrichten. Zumindest beim Backup Assistant ist keine lange Einarbeitungszeit und keine großen Voreinstellungen notwendig. Für ein Backup braucht man nur ein paar Klicks. Ich kann mir nicht vorstellen, dass andere Programme, dass großartig anders machen.

1400 Zeichen verbleibend.