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Osterzweige zum Blühen bringen

Schön blühend oder zumindest mit frischen grünen Blättchen sind Osterzweige noch mal so schön. Ein paar Tricks genügen, um Zweige zum Blühen bringen.

So kann es an Ostern blühen.
So kann es an Ostern blühen. © Rainer_Sturm / Pixelio

Welche Zweige sich zum Blühen anregen lassen

Ostern zählt zu den beweglichen Feiertagen. Das Fest findet an zwei Tagen zwischen dem 22. März und dem 25. April statt. Bei einem späten Osterfest blühen in der Regel die meisten Zweige in der Natur, manche sind sogar schon verblüht. 

Das Vortreiben von Forsythien, Obstbaumzweigen, Magnolie und Kornelkirsche ist nur in Jahren mit einem frühen Osterfest nötig. Liegt das Fest spät im Jahr, schneiden Sie die Zweige einfach blühend im Garten ab. Zaubernuss, Haselnuss und Weiden sind oft schon bei einem frühen Osterfest verblüht.

Wenig bekannt ist, dass sich fast alle blühenden Gehölze für Ostern vortreiben lassen. Versuchen Sie einmal, Sommerflieder, Flieder, Bauernhortensie oder Mispeln zu Ostern zum Blühen zu bringen.

Qualität und Timing sind bei Osterzweigen wichtig

Die besten Chancen haben Sie, wenn Sie frische Zweige aus dem Garten nehmen. Gekaufte Osterzweige sind oft schon zu lange ausgetrocknet und können meist nicht mehr blühen. Gehen Sie im eigenen Garten auf die Suche oder bei einem Obstbauern. Fragen Sie, ob er Ihnen einige Apfel- oder Kirschzweige überlässt.

In der Natur öffnen sich die Blüten, wenn es hell und warm ist, da unter diesen Bedingungen mehr Insekten fliegen, um die Pflanzen bestäuben. Sie können also mit der Helligkeit und der Temperatur das Austreiben steuern. Wollen Sie ein schnelles Aufblühen verhindern, stellen Sie die Zweige kühl und dunkel. Soll es schnell gehen, brauchen sie Licht und Wärme.

Tipp: Wählen Sie Zweige, die schon deutliche Knospen zeigen, von diesen wissen Sie, dass eine Blüte im Ansatz vorhanden ist. Bei trockenen Zweigen können Sie nie wissen, ob und wann diese blühen.

So bringen Sie Zweige zum Austreiben

Wenn es in dem Jahr keinen Frost gegeben hat und die Knospen nicht schon deutlich sichtbar sind, packen Sie die Zweige für 24 Stunden in den Gefrierschrank. Frieren Sie auf keinen Fall Zweige ein, bei denen der Austrieb schon begonnen hat. 

Legen Sie die Zweige über Nacht in lauwarmes Wasser. Das Holz saugt sich dabei voll. Wärme und Feuchtigkeit wirken belebend, mit etwas Glück sogar bei vertrocknetem Holz.

Schneiden Sie die Osterzweige schräg ab und klopfen Sie die Stiele an der Schnittfläche vorsichtig weich. Nehmen Sie einen Messerstil, jedoch keinen Hammer. Es ist wichtig, das Holz leicht aufzulockern. Zertrümmern Sie es nicht.

Stellen Sie nun die Zweige in eine Vase mit  Wasser. Die Zweige neigen dazu, in einem warmen Zimmer auszutrocknen, da sie nur schlecht Flüssigkeit durch die Stiele saugen können. Sprühen Sie mehrmals täglich lauwarmes Wasser darüber, damit das Holz feucht bleibt.

Frische Zweige, die kurz vor dem Austrieb stehen, haben die beste Chance zu blühenden Osterzweigen zu werden. Diese bringen Sie leicht zum Blühen, um den Frühling ins Haus zu holen.

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