Bunte Ostereier haben eine lange Tradition und gehören zum Fest dazu, wie der Tannenbaum zu Weihnachten. Allerdings sind die bereits gefärbten Eier, die man im Supermarkt zu kaufen kriegt, meist von Hennen aus Legebatterien. Diese sind am billigsten in der Produktion. Da empfiehlt es sich auf Freiland- oder Bio-Eier zurückzugreifen und diese selber zu färben. Allerdings sollten Sie dabei einige Dinge beachten…
- 24.03.2011 Lea De Biasi
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Ostereier kaufen - worauf muss man achten?
- Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihre Ostereier von glücklichen Hennen stammen, sollten Sie beim Eierkauf unbedingt auf die Kennnummer der Eier achten. Die erste Ziffer dieser Nummer weist darauf hin, wie die Henne gehalten wurde: 0 steht für eine ökologische Haltung, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung.
- Wenn Sie die Eier in kochendem Wasser einfärben wollen, sollten Sie weiße Eier mit einer möglichst glatten Schale kaufen. Die weiße Schale nimmt die Farbe besser an, als die braune und die glatte Schale trägt dazu bei, dass die Farben besser einziehen können. Was in der Schale steckt unterscheidet sich aber nicht nach Farbe des Eis, sondern von der Haltung und Ernährung der Henne.
- Unbedingt notwendig ist es, die Eier auf mögliche Makel zu kontrollieren. Gesprungene Eier nehmen beim Färben auch im Inneren Farbe an und bleiben außerdem nicht so lange frisch, wie integre Eier.
- Die Ostereier kaufen Sie am besten erst ein bis zwei Tage vor dem Fest und färben Sie dann gleich ein. Eier halten in gekochter Form nämlich maximal zwei Wochen.
- Wenn Sie vollkommen biologische Ostereier wollen, können Sie diese mit Naturprodukten, wie Zwiebelschalen (gelb), Rote Bete (rot), Karotten (orange) etc. färben.