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Opernstimmen - Übersicht

Die unterschiedlichen Opernstimmen sind nach Stimmlagen eingeteilt, wobei viele Sänger einen breiteren Tonumfang haben als den einzelnen Stimmen zugeordnet sind. Sie haben dadurch den Vorteil, dass sie mehrere Stimmlagen abdecken können. Die unterschiedlichen Stimmlagen der Opernstimmen lassen sich nicht nur durch das Gehör bestimmen, sondern sie haben auch einen festen Notenbereich in den Partituren.

Notenbereiche der Opernstimmen
Notenbereiche der Opernstimmen

Stimmlagen der Opernstimmen

  • Die Opernstimmen bestehen aus den Hauptlagen Sopran, Tenor, Mezzosopran, Bariton sowie Alt und Bass.
  • Die höchste Stimmlage ist der Sopran. Sie reicht vom eingestrichenen C bis zum zweigestrichenen A im Violinschlüssel. Allerdings gibt es auch Sopranistinnen, die weitere Bereiche in den tieferen und auch den höheren Lagen wie zum Beispiel im Koloratursopran abdecken.
  • Der Mezzosopran befindet sich zwischen den Sopran- und den Altstimmen im Bereich von dem "kleinen" a bis zu dem zweigestrichenen f. Häufig werden sie auch von den Sopranistinnen und Altstimmen übernommen. Je nach Stimmlagenumfang können auch die Mezzosoprane die Bereiche der Sopranistinnen oder Altstimmen übernehmen. Häufig findet mit dem Alter auch ein Opernstimmenwechsel zwischen Sopran und Mezzosopran statt.
  • Die Altstimme befindet sich zwischen dem "kleinen" g im Bassschlüssel und dem zweigestrichenen G im Violinschlüssel. Die Altstimme ist die tiefste der Frauenstimmen.
  • Der Bass ist die tiefste Opernstimme. Sie beginnt mit dem "großen" C und reicht bis zum eingestrichenen C.
  • Der Bariton reiht sich zwischen dem Bass und dem Tenor ein. Beginnend vom "großen" G bis zum eingestrichenen G. Es kommt häufig vor, dass Tenöre die Bariton-Stimme übernehmen und umgekehrt. Es gibt auch zahlreiche Baritons, welche die Bassstimme mit abdecken können und umgekehrt.
  • Der Tenor, die höchste der Opernstimmen der Männer beginnt bei dem "kleinen" c und reicht bis zum eingestrichenen A. In der Notation, beziehungsweise Partitur wird sie häufig im Violinschlüssel dargestellt und im unteren Notenbereich mit einer Acht gekennzeichnet, was bedeuten soll, dass die Stimme eine Oktave tiefer als dargestellt gesungen wird. So wird vermieden, dass zu viele Noten mit Hilfslinien dargestellt werden müssen oder ständig vom Bass- in den Violinschlüssel gewechselt werden muss, was das Lesen der Noten erschweren würde. Unter den Tenören gibt es je nach Gesangsfach weitere Nuancierungen wie zum Beispiel den Heldentenor als auch den lyrischen Tenor.

Kleine Zusammenfassung über die Notenbereiche der Opernschlüssel

  • Im ersten Abschnitt sind die Opernstimmen mithilfe des Violin- und Altschlüssels beschrieben worden. Es gibt allerdings noch andere Notenschlüssel, mit welchen sich die Stimmen darstellen lassen, wie zum Beispiel dem Alt- beziehungsweise Bratschenschlüssel.
  • Um jedoch eine einfache Übersicht über die Lagen der Opernstimmen zu ermöglichen, beschränkt sich der Ratgeber auf die beiden Schlüssel, die auch die gesamte Klavierlage darstellen können.
  • Die Opernstimmen befinden sich im Bereich beginnend vom großen C bis zum dreigestrichenen C. Im Bassschlüssel befinden sich, ausgehend vom großen C, die große und kleine Tonleiter. Danach geht es im Violinschlüssel weiter mit der eingestrichenen, zweigestrichenen und dreigestrichenen Tonleiter.
  • Die tiefste Stimme, der Bass, beginnt also mit dem großen C. Die höchste Stimme endet mit dem dreigestrichenen C.
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